25.05.19: Patent ist schon angemeldet
Felix Sewing (links) und Alex Korocencev mit ihrer innovativen Magnetschwebevorrichtung. | Bild: Stiftung Jugend forscht
Felix Sewing und Alex Korocencev gewinnen das Bundesfinale von Jugend forscht
Waldshut-Tiengen: Die Abiturienten Felix Sewing und Alex Korocencev haben mit ihrer Magnetschwebevorrichtung die Jury von Jugend forscht überzeugt und den ersten Platz im Bereich Technik gewonnen. Das Patent für ihre Erfindung haben sie schon angemeldet, das Preisgeld wollen sie in die Weiterentwickelung investieren.

Zwei junge Erwachsene aus dem Landkreis Waldshut haben den Bundeswettbewerb von Jugend Forscht im Bereich Technik gewonnen. Felix Sewing aus Waldshut und Alex Korocencev aus Dogern (beide 18 und Abiturienten am Hochrhein-Gymnasium Waldshut) konnten sich beim Finale vergangene Woche in Chemnitz gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen.
Ihr Projekt: Eine neuartige Magnetschwebevorrichtung, die mittels vier rotierender Magnetscheiben ein eigenes starkes Magnetfeld erzeugt und sich so aus eigener Kraft von einer Metalloberfläche abstoßen kann. Das Besondere: Im Gegensatz zu bestehender Magnetschwebetechnik kommt der Prototyp der Beiden ganz ohne Spulen in der Lauffläche aus. Mittlerweile konnten sie die Technik sogar zum Patent anmelden.
Bei der Präsentation des Projekts überzeugten Sewing und Korocencev die Jury durch ihr wissenschaftlich ausgeprägtes Vorgehen und ihr Detailwissen. Schon beim Entwurf des „Hoverboards“ wendeten sie analytische, numerische wie auch experimentelle Methoden an. Das Ergebnis: Ein voll funktionsfähiger, innovativer Prototyp.
„Das schwierigste war, das Projekt in der vorgegebenen Zeit von nur fünf Minuten zu präsentieren“, sagt Korocencev. Tagelang haben sie gegrübelt, wie sie ihre Präsentation gestalten sollten. Am Ende hat sich der Aufwand gelohnt: Neben einer zielführenden Methodik zeigte sich die Jury besonders vom hohen Maß an Professionalität und Forschergeist der beiden beeindruckt.
„Wir sind ziemlich glücklich und sehr zufrieden, dass sich die investierte Zeit ausgezahlt hat“, sagt Felix Sewing. Seit mehr als zwei Jahren opfern sie einen guten Teil ihrer Freizeit für das Projekt. Besonders dankbar sind sie ihrem Lehrer und Betreuer Dirk Barthel, der sie bei dem Projekt unterstützt hat. Das Preisgeld von 2500 Euro wollen die beiden Abiturienten direkt wieder in Verbesserungen und Optimierungen investieren, denn der nächste, diesmal internationale Wettbewerb steht bereits an: Als Sonderpreis wurden die beiden Waldshuter im September zum European Union Contest for Young Scientists der Europäischen Kommission eingeladen.

Text: Peter Rosa (SÜDKURIER), erschienen am 25.05.2019

27.02.19: Fitteste Denksportler am HGWT
Jürgen Werner, Stiftungsrat der Gisela und Erwin Sick Stiftung (2.v.l.), gratulierte dem Schulteam des HGWT: Schüler der Kl. 8d, 9b, 9d mit den Lehrern V.Gerlach (l.), D.Barthel (3.v.l.), E.Kratzer (r.) | Bild: Gisela und Erwin Sick Stiftung Waldkirch
Vier Preise beim Wettbewerb „Mathe im Advent 2018“ gewonnen
Waldshut-Tiengen: Die fittesten Denksportler aus Südbaden kommen vom Hochrhein-Gymnasium in Waldshut, das zeigt sich beim Wettbewerb "Mathe im Advent". Das HGWT sichert sich vier Preise bei diesem Mathematik-Wettbewerb.

Bis zu 125 000 Mathe-Fans aus Deutschland und ganz Europa hatten sich beim Mathematikwettbewerb „Mathe im Advent 2018“ die Vorweihnachtszeit mit mathematischen Knobeleien versüßt. Das Hochrhein-Gymnasium in Waldshut war die beste Schule im südbadischen Wettbewerb und wurde gleich mit vier Preisen im Wert von insgesamt 650 Euro ausgezeichnet, darunter der erste Platz in der Kategorie „Beste Schulen“ und Top-Platzierungen der Klassen 8d (3. Platz: Beste Klassen Jahrgangsstufe 8), 9b (2. Platz: Beste Klassen Jahrgangsstufe 9) und 9d (3. Platz: Beste Klassen Jahrgangsstufe 9). Das geht aus einer Pressemitteilung der Gisela und Erwin Sick Stiftung mit Sitz in Waldkirch hervor.

Digitaler Adventskalender mit Aufgaben
Der digitale Mathe-Adventskalender „Mathe im Advent“ wird demnach von der gemeinnützigen Mathe im Leben GmbH in Kooperation mit der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ausgerichtet. Die Gisela und Erwin Sick Stiftung unterstützt seit 2015 den Mathematikwettbewerb, sie setzt sich nach eigenen Angaben auch für eine umfassende Bildung von jungen Menschen ein, die weit über die Vermittlung von Fachwissen hinausgeht.

4909 Schüler nehmen teil
Im Regierungsbezirk Freiburg gingen mit Unterstützung der Gisela und Erwin Sick Stiftung 4909 Schüler an 193 Schulen mit 426 Klassen an den Start. Die besten Schulen und Klassen in Südbaden wurden bei einer feierlichen Preisverleihung im Gisela Sick Bildungshaus in Waldkirch ausgezeichnet und erstmals mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 7200 Euro belohnt.

Mathe bei Alltagsproblemen
Unter dem Motto „Rechnest Du noch oder denkst Du schon“ hatten auch südbadische Schüler geknobelt, um den Aufgabenmix zu lösen, der sich hinter den 24 Türchen für die Klassenstufen vier bis sechs und sieben bis neun im digitalen Mathe-Adventskalender verbarg. Sie konnten entdecken, wie Mathe bei Alltagsproblemen helfen kann – und dass es dabei nicht nur ums Rechnen geht. Herausforderungen waren beispielsweise die Wahl einer geschickten Sitzordnung bei einer Prüfung, die Anzahl an Tricks beim „Big Air“-Sprungwettbewerb oder der Bau eines dreidimensionalen Hauses vom Nikolaus.

Große Party für die Sieger
Zu einer großen Mathe-Party für die südbadischen Gewinner hatte die Gisela und Erwin Sick Stiftung am vergangenen Freitag gemeinsam mit der Mathe im Leben gemeinnützige GmbH in das Gisela Sick Bildungshaus in Waldkirch eingeladen. Im regionalen Wettbewerb hatten sich von den 193 teilnehmenden Schulen 26 erfolgreich geschlagen und in den unterschiedlichsten Preiskategorien gewonnen. Dabei durften sich 14 Schulen und 24 Klassen über eine Auszeichnung freuen.
Das Hochrhein-Gymnasium in Waldshut wurde die beste Schule im südbadischen Wettbewerb. Beste Sekundarschule wurde die Alemannen-Realschule in Müllheim, beste Grundschule die Fridolinschule aus Lörrach, die beste Grund- und Mittelschule die Grund- und Werkrealschule Zimmern, die beste Gesamt-/Gemeinschaftsschule die StaudingerGesamtschule aus Freiburg. Das Montessori-Zentrum Angell aus Freiburg war die beste Schule in freier Trägerschaft.

Mathe im Advent
Der digitale Mathe-Adventskalender „Mathe im Advent“ wird von der Mathe im Leben gemeinnützigen GmbH in Kooperation mit der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ausgerichtet. Mit jährlich bis zu 125 000 Schülern ist er einer der größten Mathematikwettbewerbe in Deutschland. Er richtet sich an Schüler der Grund- und Mittelstufe (Klassenstufen vier bis sechs und sieben bis neun). Sie können sich zum jährlichen Gewinnspiel anmelden und alleine im Einzelspiel oder gemeinsam im Klassenverband antreten, um Preise zu gewinnen. Darüber hinaus gilt die Devise: Jeder ist willkommen. Jährlich knobeln auch Eltern, Großeltern und sonstige Spaßspieler um die Wette. Die Rätsel sind täglich wechselnde Geschichten aus dem Weihnachtswichteldorf. Die Wichtel zeigen am Arbeitsplatz und im Alltag, wozu Mathe im Leben wirklich gebraucht wird. Die Aufgaben fördern logisches Denken und kreatives Problemlösen, wobei der Spaß aller Beteiligten im Vordergrund steht. „Mathe im Advent“ steht unter der Schirmherrschaft der amtierenden Bundesbildungsminsterin Anja Karliczek.
(erschienen im SÜDKURIER am 27.02.2019)

06.02.19: Erfolg mit Zahlen
Mit den Schülerinnen Silja Senn und Pauline Maier (von links) aus der Klasse 9b als Preisträgerinnen des Landeswettbewerbs Mathematik freut sich Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zurhove. Foto: Matthias Sochor
Mathematisch begabte Schülerinnen am HGWT
Waldshut-Tiengen: Zwei Schülerinnen des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut haben erfolgreich an der ersten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik 2018/19 teilgenommen. Der in Trägerschaft des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg erstmals 1987 ausgetragene Landeswettbewerb Mathematik versteht sich als eine Form der Begabtenförderung. Er soll für jüngere Schüler eine Anregung sein, ihre mathematische Begabung zu testen und weiterzuentwickeln.
Die Bearbeitung von komplexeren mathematischen Problemen übe gerade auf Schüler der Unter- und Mittelstufe einen großen Reiz aus, heißt es beim Veranstalter. Im Wettbewerb wird eine Initialzündung gesehen, sich überhaupt einmal selbstständig mit mathematischen Fragestellungen zu beschäftigen.
Silja Senn und Pauline Maier aus der Klasse 9 b des Hochrhein-Gymnasiums stellten sich erfolgreich der ersten Runde des Wettbewerbs und errangen mit ihren Lösungen je einen dritten Platz. Am aktuellen, zu Beginn des Schuljahres 2018/19 gestarteten Wettbewerb beteiligten sich innerhalb der Kategorie Einzelteilnehmer in der Klassenstufe 9 landesweit 113 Schüler. Davon haben neben Silja Senn und Pauline Maier nur noch 19 weitere Teilnehmer einen dritten Platz belegt.
Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zurhove gratulierte den Schülerinnen zum Erfolg und übergab neben den Urkunden auch Buchgeschenke.
Text: Matthias Sochor, HGWT
12.07.18: Teams beim Fußball-Cup erfolgreich
HGWT-Teams beim Fußball-Cup erfolgreich
SC-macht-Schule-Cup 2018

Nicht nur bei der Weltmeisterschaft in Russland rollte im Juli das runde Leder. Auch der SC Freiburg veranstaltete ein Turnier: den 1. SC-macht-Schule-Cup für die weiterführenden Partnerschulen in Kirchzarten. Dabei stand vor allem der Spaß am Spiel im Vordergrund und vom Fairplay der Schülerinnen und Schüler könnten sich einige Profispieler noch etwas abschauen.

Sogar das Vereins-Füchsle war zu Besuch und hat bei vielen gelungenen Ballstafetten und schönen Toren den Jungs und Mädels die Daumen gedrückt. Am Ende des Turniers konnten sich die Teams des Hochrhein-Gymnasiums über einen zweiten und dritten Platz freuen und zwei Pokale mit nach Hause nehmen.

Text und Bild: Viktor Gerlach

08.04.18: Freiburg Marathon 2018
Einen ersten Platz in ihrer Altersklasse erreichten die Schülerinnen der Klassen 7a/b mit Lara, Lilly, Marta, Suena, Emilie und Vanja.
Erfolgreiche Schüler- und Lehrerstaffel

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler von den Klassenstufen 5 bis 12 des Hochrhein-Gymnasiums am Schülerstaffellauf des Freiburg-Marathons teil. Dabei liefen sieben Schülerinnen und Schüler gemeinsam einen Halbmarathon! 

Insgesamt sieben Schülerstaffeln und eine Lehrerstaffel des HGWT gingen an den Start und erreichten drei Platzierungen auf dem Podest.

Einen ersten Platz in ihrer Altersklasse erreichten die Schülerinnen der Klassen 7a/b mit Lara, Lilly, Marta, Suena, Emilie und Vanja. Einen zweiten Platz erreichten die Kursstufenmädels Nadine, Annika, Alina, Svenja, Sophie, Leonie und Ebru. Einen ersten Platz erreichte auch die Lehrerstaffel mit Herrn Groß, Frau Jaufmann, Frau Börries und Herrn Gerlach.

Bei herrlichem Wetter sorgten die vielen Bands am Streckenrand für die nötige Motivation der Läufer motivierten. Es war ein tolles Erlebnis. Ein großes Dankeschön geht an den Förderverein des HGWT, welcher die Teilnahmegebühr übernommen hatte.

Alle, die nun Lust auf mehr haben, werden voraussichtlich nächstes Jahr wieder die Chance bekommen, am Schülerstaffellauf teilzunehmen.

Text und Foto: Viktor Gerlach

15.03.18: "Känguru der Mathematik" 2018
Preisträger (v.l.): Thomas Heiser , Raphael Mutter, Franziska Schneider, Sarah Sutter, Konstantin Gordeev und Joscha Mensen mit Lehrer Viktor Gerlach.
Große und weite Sprünge

Waldshut-Tiengen – Bereits zum 24. Mal wurde dieses Jahr der bekannte Mathematik-Wettbewerb durchgeführt. Die Idee des "Känguru der Mathematik" stammt aus Australien - mittlerweile findet der Wettbewerb aber in über 70 Ländern (!) mit über 6 Millionen Teilnehmern statt. Allein in Deutschland beteiligten sich am internationalen Känguru-Tag über 900 000 Schüler an dem Multiple-Choice-Wettbewerb. Die Veranstaltung hat das Ziel, die mathematische Bildung an Schulen zu unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen und das Angebot an interessanten Aufgaben zu erweitern.

In diesem Schuljahr nahmen insgesamt 54 Schülerinnen und Schüler des Hochrhein-Gymnasiums an dem Wettbewerb teil. Nur die besten 5 Prozent der Schüler deutschlandweit erhalten einen Preis. Einen Sonderpreis gibt es bei dem Wettbewerb für die längste Reihe an richtig gelösten, aufeinanderfolgenden Aufgaben - dem größten Kängurusprung. Dies gelang der Schülerin Sarah Sutter (6a), die mit einem T-Shirt belohnt wurde. Bereits in der 3. Klasse hatte sie schon an ihrer Grundschule den größten Kängurusprung hingelegt.

Bei der Siegerehrung im Musiksaal zeigten sich alle Schüler und der Mathematiklehrer Viktor Gerlach sehr erfreut über das erfolgreiche Abschneiden. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde mit der persönlichen Punktzahl, eine ausführliche Aufgaben-Lösung-Broschüre und ein kleines Spiel als "Preis für alle". (Auf dem Foto fehlt Benjamin Gerhardts - 2.Preis/K1.)

Text: Viktor Gerlach

28.02.18: Schüler ‚schweben‘ zum Sieg
Die Schüler Felix Sewing (links) und Alex Korocencev (rechts) vom Hochrhein-Gymnasium Waldshut präsentieren ihr preisgekröntes Hoverboard und die zugehörige Steuerungseinheit. | Bild: Matthias Sochor
Erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

Waldshut-Tiengen – Zwei Schüler des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut haben beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ den ersten Preis sowie einen Sonderpreis im Fachgebiet Technik gewonnen und treten nun beim Landeswettbewerb an.
Inspiration für ihr gemeinsames Projekt Hoverboard bot die Science-Fiction-Filmkomödie „Zurück in die Zukunft“. Alex Korocencev (17) aus Dogern und Felix Sewing (16) aus Waldshut, Schüler der Klassenstufe elf des Hochrhein-Gymnasiums, waren fasziniert von dem Flugbrett, mit dem es Filmheld Marty McFly mühelos gelang, über alle Hindernisse hinweg zu schweben. Nachrichten von einer neuen Generation der Hochgeschwindigkeitszüge, bei welcher die magnetische Schwebetechnik mit elektromagnetischem Vortrieb im Hochvakuum verbunden werden soll, motivierten die beiden jungen Forscher zusätzlich. Die Filmwelt ist reine Fiktion. Und Firmen, die heute tatsächlich Hoverboards, also Flugbretter, entwickeln, schweigen zu deren Funktionsprinzipien.
Und so wurden Alex und Felix selbst tätig. Ihr Ziel: Sie wollten ein Hoverboard entwickeln und bauen, das wirklich abhebt, also nach dem Prinzip der magnetischen Abstoßung über einer Kupferplatte schweben kann. Vollkommen selbstständig leisteten sie sämtliche notwendige Berechnungen, unternahmen Vorversuche, entwarfen und optimierten die Apparatur und konstruierten alle Teile. Betreut wurden sie von Physiklehrer Dirk Barthel, der ihnen den schuleigenen 3D-Drucker zur Verfügung stellte, mit welchem die Schüler die notwendigen Komponenten fertigen konnten, um ein kleines Hoverboard mit vier Motoren zu bauen. Und das gelang den Nachwuchs-Erfindern.
Unter den 187 Teilnehmern beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Freiburg, vertreten mit insgesamt 95 Projekten, fiel das Hoverboard vom Hochrhein sofort auf. Bei der zunächst nicht-öffentlichen Präsentation ihres Projekts vor zwei Fachjurys mussten sich Alex und Felix einer gründlichen Prüfung unterziehen. Zu jedem Detail gab es Fragen. Neben den inhaltlichen Leistungen wurde auch sehr genau kontrolliert, was die beiden selber gemacht haben oder wo eventuell Lehrer, Eltern oder andere geholfen hatten. „Die Detailfragen hätten wir gar nicht beantworten können, wenn das jemand anderes gemacht hätte. Es wurde klar, dass wir wirklich alles – in Theorie und Praxis – selber erarbeitet hatten“, erinnern sich Alex und Felix an den Moment der Prüfung. Die Begeisterung der Juroren ging so weit, dass auch die Experten aus anderen Fachgebieten, zum Beispiel Chemie, Physik und Mathematik/Informatik zu den beiden kamen und sich ihr Projekt vorstellen ließen. Glücklich, aber auch sehr geschafft waren beide Schüler des Hochrhein-Gymnasiums am Ende des ersten Präsentationstages.
Am Folgetag, als die Jugend-forscht-Präsentation für die Öffentlichkeit zugänglich war, erhielten beide erneut viel Zuspruch. Mit großem Erfolg schlossen sie den Regionalwettbewerb ab: Alex Korocencev und Felix Sewing wurde der erste Preis im Fachgebiet Technik verliehen, zusätzlich ein Sonderpreis mit einer Prämie vom Arbeitgeberverband Südwestmetall.
Längst arbeiten beide Schüler an der Optimierung ihres Hoverboards, das als Projekt zur Teilnahme am Landeswettbewerb Baden-Württemberg Ende März in Stuttgart delegiert wurde. Die jungen Forscher zum weiteren Vorgehen: „Wir wollen anhand unseres Modells die Steuerung eines Hoverboards erproben. Hierzu muss es jedoch zunächst auf der Stelle schweben können. Um dies zu bewältigen, werden wir die Grundplatte des Hoverboards gegen eine CNC-gefräste Aluminium-Platte austauschen und auch andere 3D-Druckmaterialien verwenden.“ Ebenso soll eine Steigerung der Tragkraft ihres Apparats erreicht werden. Dass dies alles gelingen wird, daran lassen Alex und Felix keinen Zweifel aufkommen.
Text: Matthias Sochor, erschienen im SÜDKURIER am 28.02.2018