23.02.2021

Südkurier: Erfolgreich geknobelt

HGWT sahnt Preise beim digitalen Mathematik-Wettbewerb ab

Waldshut-Tiengen: Unsere Schule kann sich über Erfolge beim digitalen Mathematik-Wettbewerb „Mathe im Advent“ freuen.

Die Urkunden der 9a (erster Platz) und der 9c (dritter Platz)

Beim digitalen Mathematikwettbewerb „Mathe im Advent“ haben gleich zwei Schulen im Landkreis Waldshut die Nase vorn: Am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut-Tiengen erzielte die Klasse 9a den ersten Platz in der Preiskategorie „Beste Klasse Jahrgangsstufe 9 im Regierungsbezirk Freiburg“ und kann sich über ein Preisgeld von 200 Euro freuen. Die Klasse 9c landete auf dem dritten Platz in dieser Jahrgangsstufe und wird mit einem Beitrag für die Klassenkasse über 100 Euro belohnt. Erfolgreich war auch zum wiederholten Mal die Grundschule Berau in Ühlingen-Birkendorf, wo die Klasse 3-4 als zweitbeste Frühstarterklasse mit einem Preisgeld über 150 Euro ausgezeichnet wird. Dies teilen die gemeinnützige GmbH „Mathe im Leben“ und die Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung in einer gemeinsamen Pressinformation mit.
Unter dem Motto „Mathe for Future – Mit den Wichteln die Probleme von morgen lösen“ haben bundesweit 170.000 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 2 bis 10 in der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember 2020 täglich die weihnachtlich verpackten Rätselaufgaben gelöst. So wurde unter anderem der Flächenbedarf von Kühen und Menschen verglichen, besonders effiziente Routen geplant, mit Robotern Schnee geschippt und Geschenke zur internationalen Raumstation transportiert.
Der digitale Mathematikwettbewerb „Mathe im Advent“ verzeichnete im Regierungsbezirk Freiburg eine Rekordbeteiligung. Mit Unterstützung der Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung sind hier erstmals mehr als 11.000 Schüler an 256 Schulen an den Start gegangen. Zur Belohnung hat die Stiftung jetzt die erfolgreichsten Schulen und Klassen mit Preisen im Wert von insgesamt 6350 Euro ausgezeichnet. Das Kreisgymnasium Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt ist die allerbeste Schule und das beste Gymnasium im Regierungsbezirk Freiburg.
Auf die feierliche Preisverleihung im Gisela-Sick-Bildungshaus in Waldkirch musste in diesem Jahr coranabedingt allerdings verzichtet werden, dafür gab es Glückwünsche, Siegerurkunden und Preisgeldgutscheine auf dem Postweg. „Wir freuen uns, dass wir in unserer Region immer mehr Kinder und Jugendliche für die Mathematik begeistern können“, erklärt Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Stiftungsrates der Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung, die Hauptförderin des Wettbewerbs ist. Eine gute mathematische Bildung sei schließlich der Grundstein für die weitere Schul- und Berufsausbildung der jungen Menschen. „Wer den Klimawandel bekämpfen möchte, den Verkehr umweltfreundlicher planen oder Künstliche Intelligenz verstehen möchte, kommt an der Mathematik nicht vorbei“, betont Renate Sick-Glaser.
Deshalb unterstütze die Stiftung die Teilnahme an „Mathe im Advent“ in allen Schulformen – von der Grundschule über die Förderschule bis hin zum Gymnasium. Die in Waldkirch ansässige Stiftung hatte zum vierten Mal in Folge in den Postleitzahlregionen 77, 78 und 79 die Teilnahmegebühr für das kostenpflichtige Klassenspiel übernommen. Darüber hinaus ist sie Hauptförderin der Organisation des bundesweiten Wettbewerbs. Das gesamte finanzielle Engagement der Stiftung für „Mathe im Advent“ beläuft sich auf insgesamt 80.000 Euro.

(Aus einem Beitrag im SÜDKURIER, erschienen am 23.02.2021)

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