Zirkus in der Schule

Eine der meist besuchten Arbeitsgemeinschaften unserer Schule ist die Zirkus-AG.
Ihr Gründer und „Direktor“ ist Hartmut Simsch, welcher den meisten Schülerinnen und Schülern am Hochrhein-Gymnasium auch in „seinem Nebenjob“ als Lehrer in den Fächern Sport und Geographie bekannt sein dürfte.  Die Zirkus-AG gibt es bereits seit dem Schuljahr 2003. Grund war eine Projektwoche im vorangegangenen Schuljahr. In dieser Projektwoche hatten ein ehemaliger Referendar und Hartmut Simsch ein Zirkusprojekt angeboten, welches bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse stieß.
Außerdem  betreut Udo Kelling die AG von Anfang an mit. Er ist selbst aktiver Jongleur und nimmt sich seit der Gründung der Zirkus-AG jeden Freitag frei, um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Bei den Auftritten und den dazugehörigen Proben ist er auch immer dabei.  Der Förderverein finanzierte die erste Grundausrüstung. Es wurden hauptsächlich Bälle, Keulen, Ringe und Diabolos angeschafft. Doch seit dieser Zeit finanziert sich die Zirkus-AG vorwiegend selbst aus den Gewinnen der Vorführungen.
Zurzeit haben wir ca. 25 Teilnehmer aus den Klassen 5-12 und immer wieder besuchen uns ehemalige Mitglieder. Viele von ihnen sind noch immer aktive Jongleure und treten z.T. bei den renommierten „Jonglierconventions“ in Deutschland, der Schweiz, in Spanien, Slowenien und in diesem Jahr in Irland auf. Das sind tolle Erfolge, die mit der Dreiballjonglage in der Zirkus-AG begannen.
Inzwischen gibt es neben der traditionellen Zirkus-Ausrüstung auch Contact-Bälle, Waveboards, Flash-Cups, Slacklines, Jojos sowie Feuer- und LED-Jongliermaterial gekauft. Es wurden auch schon Workshops wie Seillaufen, Balancieren und Breakdance angeboten. Immer größer wird auch die Nachfrage im turnerischen Bereich.
Der Zirkus-Nachmittag freitags beginnt um 14.00 Uhr in der Hochrhein-Halle. Als erstes steht das Aufwärmen auf dem Programm – meistens ein lustiges Spiel und etwas Krafttraining. Danach wird in den verschiedenen „Disziplinen“ ausprobiert, trainiert und geprobt.
Wer dabei ist, erlebt ein riesiges, fröhliches Durcheinander von trainierenden und experimentierenden Kindern und Jugendlichen – man könnte diesem Trubel stundenlang zusehen und es würde einem sicher nicht langweilig werden. Gegen 16.30 Uhr ist dann Schluss, das Wochenende kann beginnen.