12.07.18: Teams beim Fußball-Cup erfolgreich
HGWT-Teams beim Fußball-Cup erfolgreich
SC-macht-Schule-Cup 2018

Nicht nur bei der Weltmeisterschaft in Russland rollte im Juli das runde Leder. Auch der SC Freiburg veranstaltete ein Turnier: den 1. SC-macht-Schule-Cup für die weiterführenden Partnerschulen in Kirchzarten. Dabei stand vor allem der Spaß am Spiel im Vordergrund und vom Fairplay der Schülerinnen und Schüler könnten sich einige Profispieler noch etwas abschauen.

Sogar das Vereins-Füchsle war zu Besuch und hat bei vielen gelungenen Ballstafetten und schönen Toren den Jungs und Mädels die Daumen gedrückt. Am Ende des Turniers konnten sich die Teams des Hochrhein-Gymnasiums über einen zweiten und dritten Platz freuen und zwei Pokale mit nach Hause nehmen.

Text und Bild: Viktor Gerlach

08.04.18: Freiburg Marathon 2018
Einen ersten Platz in ihrer Altersklasse erreichten die Schülerinnen der Klassen 7a/b mit Lara, Lilly, Marta, Suena, Emilie und Vanja.
Erfolgreiche Schüler- und Lehrerstaffel

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler von den Klassenstufen 5 bis 12 des Hochrhein-Gymnasiums am Schülerstaffellauf des Freiburg-Marathons teil. Dabei liefen sieben Schülerinnen und Schüler gemeinsam einen Halbmarathon! 

Insgesamt sieben Schülerstaffeln und eine Lehrerstaffel des HGWT gingen an den Start und erreichten drei Platzierungen auf dem Podest.

Einen ersten Platz in ihrer Altersklasse erreichten die Schülerinnen der Klassen 7a/b mit Lara, Lilly, Marta, Suena, Emilie und Vanja. Einen zweiten Platz erreichten die Kursstufenmädels Nadine, Annika, Alina, Svenja, Sophie, Leonie und Ebru. Einen ersten Platz erreichte auch die Lehrerstaffel mit Herrn Groß, Frau Jaufmann, Frau Börries und Herrn Gerlach.

Bei herrlichem Wetter sorgten die vielen Bands am Streckenrand für die nötige Motivation der Läufer motivierten. Es war ein tolles Erlebnis. Ein großes Dankeschön geht an den Förderverein des HGWT, welcher die Teilnahmegebühr übernommen hatte.

Alle, die nun Lust auf mehr haben, werden voraussichtlich nächstes Jahr wieder die Chance bekommen, am Schülerstaffellauf teilzunehmen.

Text und Foto: Viktor Gerlach

15.03.18: "Känguru der Mathematik" 2018
Preisträger (v.l.): Thomas Heiser , Raphael Mutter, Franziska Schneider, Sarah Sutter, Konstantin Gordeev und Joscha Mensen mit Lehrer Viktor Gerlach.
Große und weite Sprünge

Waldshut-Tiengen – Bereits zum 24. Mal wurde dieses Jahr der bekannte Mathematik-Wettbewerb durchgeführt. Die Idee des "Känguru der Mathematik" stammt aus Australien - mittlerweile findet der Wettbewerb aber in über 70 Ländern (!) mit über 6 Millionen Teilnehmern statt. Allein in Deutschland beteiligten sich am internationalen Känguru-Tag über 900 000 Schüler an dem Multiple-Choice-Wettbewerb. Die Veranstaltung hat das Ziel, die mathematische Bildung an Schulen zu unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen und das Angebot an interessanten Aufgaben zu erweitern.

In diesem Schuljahr nahmen insgesamt 54 Schülerinnen und Schüler des Hochrhein-Gymnasiums an dem Wettbewerb teil. Nur die besten 5 Prozent der Schüler deutschlandweit erhalten einen Preis. Einen Sonderpreis gibt es bei dem Wettbewerb für die längste Reihe an richtig gelösten, aufeinanderfolgenden Aufgaben - dem größten Kängurusprung. Dies gelang der Schülerin Sarah Sutter (6a), die mit einem T-Shirt belohnt wurde. Bereits in der 3. Klasse hatte sie schon an ihrer Grundschule den größten Kängurusprung hingelegt.

Bei der Siegerehrung im Musiksaal zeigten sich alle Schüler und der Mathematiklehrer Viktor Gerlach sehr erfreut über das erfolgreiche Abschneiden. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde mit der persönlichen Punktzahl, eine ausführliche Aufgaben-Lösung-Broschüre und ein kleines Spiel als "Preis für alle". (Auf dem Foto fehlt Benjamin Gerhardts - 2.Preis/K1.)

Text: Viktor Gerlach

28.02.18: Schüler ‚schweben‘ zum Sieg
Die Schüler Felix Sewing (links) und Alex Korocencev (rechts) vom Hochrhein-Gymnasium Waldshut präsentieren ihr preisgekröntes Hoverboard und die zugehörige Steuerungseinheit. | Bild: Matthias Sochor
Erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

Waldshut-Tiengen – Zwei Schüler des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut haben beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ den ersten Preis sowie einen Sonderpreis im Fachgebiet Technik gewonnen und treten nun beim Landeswettbewerb an.
Inspiration für ihr gemeinsames Projekt Hoverboard bot die Science-Fiction-Filmkomödie „Zurück in die Zukunft“. Alex Korocencev (17) aus Dogern und Felix Sewing (16) aus Waldshut, Schüler der Klassenstufe elf des Hochrhein-Gymnasiums, waren fasziniert von dem Flugbrett, mit dem es Filmheld Marty McFly mühelos gelang, über alle Hindernisse hinweg zu schweben. Nachrichten von einer neuen Generation der Hochgeschwindigkeitszüge, bei welcher die magnetische Schwebetechnik mit elektromagnetischem Vortrieb im Hochvakuum verbunden werden soll, motivierten die beiden jungen Forscher zusätzlich. Die Filmwelt ist reine Fiktion. Und Firmen, die heute tatsächlich Hoverboards, also Flugbretter, entwickeln, schweigen zu deren Funktionsprinzipien.
Und so wurden Alex und Felix selbst tätig. Ihr Ziel: Sie wollten ein Hoverboard entwickeln und bauen, das wirklich abhebt, also nach dem Prinzip der magnetischen Abstoßung über einer Kupferplatte schweben kann. Vollkommen selbstständig leisteten sie sämtliche notwendige Berechnungen, unternahmen Vorversuche, entwarfen und optimierten die Apparatur und konstruierten alle Teile. Betreut wurden sie von Physiklehrer Dirk Barthel, der ihnen den schuleigenen 3D-Drucker zur Verfügung stellte, mit welchem die Schüler die notwendigen Komponenten fertigen konnten, um ein kleines Hoverboard mit vier Motoren zu bauen. Und das gelang den Nachwuchs-Erfindern.
Unter den 187 Teilnehmern beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Freiburg, vertreten mit insgesamt 95 Projekten, fiel das Hoverboard vom Hochrhein sofort auf. Bei der zunächst nicht-öffentlichen Präsentation ihres Projekts vor zwei Fachjurys mussten sich Alex und Felix einer gründlichen Prüfung unterziehen. Zu jedem Detail gab es Fragen. Neben den inhaltlichen Leistungen wurde auch sehr genau kontrolliert, was die beiden selber gemacht haben oder wo eventuell Lehrer, Eltern oder andere geholfen hatten. „Die Detailfragen hätten wir gar nicht beantworten können, wenn das jemand anderes gemacht hätte. Es wurde klar, dass wir wirklich alles – in Theorie und Praxis – selber erarbeitet hatten“, erinnern sich Alex und Felix an den Moment der Prüfung. Die Begeisterung der Juroren ging so weit, dass auch die Experten aus anderen Fachgebieten, zum Beispiel Chemie, Physik und Mathematik/Informatik zu den beiden kamen und sich ihr Projekt vorstellen ließen. Glücklich, aber auch sehr geschafft waren beide Schüler des Hochrhein-Gymnasiums am Ende des ersten Präsentationstages.
Am Folgetag, als die Jugend-forscht-Präsentation für die Öffentlichkeit zugänglich war, erhielten beide erneut viel Zuspruch. Mit großem Erfolg schlossen sie den Regionalwettbewerb ab: Alex Korocencev und Felix Sewing wurde der erste Preis im Fachgebiet Technik verliehen, zusätzlich ein Sonderpreis mit einer Prämie vom Arbeitgeberverband Südwestmetall.
Längst arbeiten beide Schüler an der Optimierung ihres Hoverboards, das als Projekt zur Teilnahme am Landeswettbewerb Baden-Württemberg Ende März in Stuttgart delegiert wurde. Die jungen Forscher zum weiteren Vorgehen: „Wir wollen anhand unseres Modells die Steuerung eines Hoverboards erproben. Hierzu muss es jedoch zunächst auf der Stelle schweben können. Um dies zu bewältigen, werden wir die Grundplatte des Hoverboards gegen eine CNC-gefräste Aluminium-Platte austauschen und auch andere 3D-Druckmaterialien verwenden.“ Ebenso soll eine Steigerung der Tragkraft ihres Apparats erreicht werden. Dass dies alles gelingen wird, daran lassen Alex und Felix keinen Zweifel aufkommen.
Text: Matthias Sochor, erschienen im SÜDKURIER am 28.02.2018

26.05.17: Erfolge bei Schülerwettbewerben
Freude über Wettbewerbserfolge: (v.l.) Deutschlehrerin und Tutorin Sabine Kurth, OB Philipp Frank, Preisträgerin Clara Lauer, MdL Felix Schreiner (CDU), Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zurhove u. Markus Funck, stellv. SL. (Bild: Matthias Sochor)
Abiturientin untersucht Folgen des demografischen Wandels und Luther-Thesen

Waldshut-Tiengen – „Komm heraus, mach mit!“, so lautete das Motto des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg zur Förderung der politischen Bildung. Diesem Aufruf folgte Clara Lauer vom Hochrhein-Gymnasium Waldshut sehr erfolgreich und erhielt für ihren Beitrag einen zweiten Preis. Als Thema wählte sich die Schülerin aus der Klassenstufe 12 die demografische Entwicklung in Deutschland und deren Folgen für politische Entscheidungen auf allen Ebenen der Gesellschaft. So untersuchte Clara Lauer insbesondere die Rentenpolitik und setzte sie vergleichend sowie durchaus provozierend in Beziehung mit Maßnahmen zur Förderung von Jugendlichen und jungen Familien.
Einige Thesen ihrer Arbeit stellte die Gymnasiastin im Rahmen der Preisverleihung, zu der die Schulleitung des Hochrhein-Gymnasiums eingeladen hatte, zwei Vertretern aus der Landes- und Kommunalpolitik vor: Felix Schreiner (CDU), Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg, sowie Waldshut-Tiengens Oberbürgermeister Philipp Frank waren gekommen und hörten interessiert zu. „Kompliment!“, erklärten beide und beglückwünschten die Schülerin. Wieder einmal werde die Aussage, die heutige Jugend sei an politischen Themen nicht interessiert, eindrucksvoll widerlegt. Schreiner fühlte sich an seinen eigenen Politik-Einstieg zu Schülerzeiten erinnert und OB Philipp Frank erwähnte die Idee des Achter-Rates, in welchem Schüler der Klassenstufe 8 an Politik beratend mitwirken können.
Auch ihre Teilnahme am europäischen Wettbewerb „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ war für Clara Lauer von Erfolg gekrönt. Ihr hierfür eingereichter Text befasste sich aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums mit zwölf ausgewählten Luther-Thesen, die sie auf deren Gültigkeit im heutigen Gesellschaftskontext prüfte. Clara Lauer, die sich im Anschluss an ihr bald bestandenes Abitur ein gesellschaftswissenschaftliches Studium vorstellen kann, darf als Anerkennung für die beste Arbeit zum Thema an einem viertägigen Politikseminar der Friedrich-Ebert-Stiftung in Straßburg teilnehmen.

Text: Matthias Sochor, HGWT

 

20.07.16: Literaturpreis für Schülerin
(v.l.) Jan A. Wohlgemuth (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Preisträgerin Celina Schäuble, Hans-Dieter Bunger (Leiter des Landeswettbewerbs), Foto: Gerhard Thorn
"Und plötzlich tut sich die andere Seite der Welt auf"

Waldshut-Tiengen – Bei der Preisverleihung im Bibliothekssaal des Klosters Ochsenhausen im Landkreis Biberach sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Erfolg gratulierte: „Schreiben ist nicht nur eine elementare Kulturtechnik, sondern kann auch Ausdruck künstlerischen Schaffens sein. Dies belegen die Texte der jungen Autorinnen und Autoren in beeindruckender Weise“.

Landesweit hatten 551 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe am Wettbewerb teilgenommen und Beiträge in verschiedenen Genres eingereicht. Ziel des Wettbewerbs war es, Schüler zu einer intensiven Beschäftigung mit der deutschen Sprache und Literatur anzuregen und sie dazu zu ermutigen, eigene Beobachtungen und Fantasien zu Papier zu bringen. Zur Wahl standen sieben Themen. So konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise mit „Migrationserfahrungen in der deutschen Literatur“ auseinandersetzen, zum Thema „Faszinierendes Leben in Folgen“ untersuchen, wie eine Serie erzählt, oder analysieren „Wie Lehrer sprechen“. Auf besonderes Interesse ist in diesem Jahr das Thema „Und plötzlich tut sich die andere Seite der Welt auf“ gestoßen. Hierzu hat auch Celine Schäuble eine Erzählung geschrieben. In ihrem Text wird der Ich-Erzähler, ein syrischer Junge, aus seiner Heimat und Kindheit gerissen, weil er sich mit seiner Familie auf eine opferreiche Flucht über das Mittelmeer nach Europa begeben muss.   

Eine Jury bewertete die Beiträge nach ihrer inhaltlichen und gestalterischen Qualität. Bewertungskriterien waren Ideenreichtum, Differenziertheit der Themenerschließung und der Reflexion, Angemessenheit und Originalität der Darstellungsform sowie Sprache und Stil.

Als Anerkennung für ihre erfolgreiche Arbeit wurde Celine Schäuble zu einem viertägigen Seminar ins Kloster Ochsenhausen eingeladen. Dort begegnete sie Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Kultur begegnet, die sich beruflich mit Sprache und Literatur beschäftigen.

Text: Matthias Sochor, Hochrhein-Gymnasium (erschienen im SÜDKURIER am 20.07.2016)

 

17.07.16: "Känguru der Mathematik" 2016
(erste Reihe v.l.) Andrey Zagorskiy, Tilman Reichel, Thomas Heiser und Raphael Mutter; (dahinter v.l.) Schulleiter Lothar Senser, Abteilungsleiter Jörg Rudolf, Lehrer Viktor Gerlach, Lukas Sonnenmoser und Julia Ellebrecht

Die beim Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ zu lösenden Aufgaben wollen sich von denen, die man aus dem normalen Mathematik-Unterricht zu kennen glaubt, unterscheiden. Es ging in diesem Jahr zum Beispiel um die Platzsuche im Zirkus, schlau zu wählende Passwörter oder die Einrichtung eines Cafés. Überall im täglichen Leben, so soll hier gezeigt werden, ist mathematisches Denken, ist Strukturieren, ist Logik gefragt und hilft beim Finden kluger Lösungen.

46 Schülerinnen und Schüler des Hochrhein-Gymnasiums machten bei der 2016er Auflage des Wettbewerbs mit, bundesweit waren es über 840000 Schüler. Der ursprünglich aus Australien stammende Känguru-Wettbewerb, welcher deutschlandweit am 17.März 2016 veranstaltet wurde, verlangt von den Teilnehmern, rechnen, kombinieren und schätzen zu können.

Nachdem die in der Humboldt-Universität Berlin zentral ausgewerteten Wettbewerbsergebnisse eingetroffen waren, fand die traditionelle Preisträgerehrung am Hochrhein-Gymnasium statt. Die meisten richtigen Lösungen aufeinander folgender Aufgaben hatte Raphael Mutter aus der Klasse 6 gefunden und bekam dafür das begehrte Känguru-T-Shirt sowie einen im Bundesmaßstab ermittelten zweiten Preis. Weitere hervorragende dritte Preise überreichten Schulleiter Lothar Senser und der den Wettbewerb betreuende Mathematik-Lehrer Viktor Gerlach an Andrey Zagorskiy (Klasse 5), Thomas Heiser (Klasse 6), Lukas Sonnenmoser (Klasse 7), Tilman Reichel (Klasse 8) sowie Julia Ellebrecht (Klasse 10). Für die Preisträger gab es Bücher, Puzzles und kleinere Spiele. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und das Knobelspiel Tantrix.

Text und Bild: Matthias Sochor, Hochrhein-Gymnasium

08.07.16: Mathe für helle Köpfe
(v.l.) Christoph Erdmann, Pasquale Jordan und Adrian Balla, hier mit ihrem Lehrer Jörg Rudolf | Bild: Matthias Sochor

Waldshut-Tiengen – Im Bereich Mathematik und Informatik haben drei Schüler des Hochrhein-Gymnasiums in sehr anspruchsvollen Wettbewerben ihr Können unter Beweis gestellt.
Adrian Balla, Klasse 12, gelang nach dem dritten Preis im Jahr 2015 nun der ganz große Erfolg: der erste Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik. Dazu musste er vier höchst schwierige Aufgaben richtig lösen. Die einfachste Aufgabe lautete: „Gegeben ist die mit 2016 Nullen geschriebene Zahl 101010...0101, in der sich die Ziffern 1 und 0 abwechseln. Beweise, dass diese Zahl keine Primzahl ist.“
Ein Taschenrechner oder auch der Einsatz eines Computers helfen bei solch großen Zahlen nicht weiter. Für diesen Beweis ist deutlich mehr Mathematik-Kenntnis notwendig, als üblicherweise an der Schule gelehrt wird. Aber Mathematik ist eine von Adrians Leidenschaften – zusätzlich zum Laufsport – und so besucht er regelmäßig die Mathematik-Arbeitsgemeinschaft des Hochrhein-Seminars. Auch in Zukunft wird er seine mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, wenn er nach dem Abitur ein Studium der Informatik aufnimmt.
Und auf diesem Feld erzielten auch zwei weitere Schüler Erfolge: Christoph Erdmann und Pasquale Jordan, Klasse 11, haben als Team am Bundeswettbewerb Informatik teilgenommen und mussten dazu zum Beispiel die Futtersuche von Ameisen simulieren – unter Berücksichtigung von Pheromonspuren, die andere Ameisen bei Ihrer Futtersuche hinterlassen und die nach einiger Zeit verdunsten. Hierfür entwickelten Pasquale und Christoph, die noch ein Jahr Zeit bis zum Abitur haben, ein Computerprogramm und konnten dadurch und mit weiteren richtig gelösten Aufgaben den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Informatik gewinnen.
Und auch sie nutzen die Angebote rund um das Hochrhein-Seminar, um ihre Begabung weiter zu entwickeln. Christoph besucht sogar schon als Frühstudent Kurse an der ETH Zürich.
Alle drei haben sich mit ihren Ergebnissen auch für die zweite Runde des jeweiligen Wettbewerbs qualifiziert, der zurzeit noch andauert. Nun gilt es wieder, Daumen zu drücken für die fortgesetzte Wettbewerbsteilnahme.

Text: J. Rudolf / M. Sochor (HGWT), erschienen im SÜDKURIER am 08.07.2016

10.02.16: Kreismeister im Handball
Das Hochrhein-Gymnasium Waldshut wurde Handball-Kreismeister 2016. | Bild: HGWT
Mannschaft des Hochrhein-Gymnasiums erfolgreich

Beim Kreisturnier Jugend trainiert für Olympia erkämpfte sich die Handballmannschaft des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut den ersten Platz in der Wettkampfklasse der Jahrgänge 2003 und jünger. Durch einen gut aufgebauten, bewegungsreichen Angriff gelangen in den ersten beiden Spielen mit 12:10 und 10:6 sichere Siege. Dies schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Im letzten Spiel wurde es trotz anfänglichem Vorsprung noch einmal richtig spannend, als die Gegner den Ausgleich zum 4:4 erzwangen.

Das Team sicherte sich dennoch mit 5:1 Punkten den ersten Tabellenplatz. Damit hat sich das Hochrhein-Gymnasium Waldshut für die nächste Stufe des Wettbewerbs auf Regierungsbezirksebene qualifiziert. Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch die fortgesetzte Sportkooperation mit dem Handballclub Waldshut-Tiengen, der die Handball-AG betreut. Schüler der Klassen fünf bis neun haben hier die Gelegenheit für Handballsport mit Spaß.

(Text- und Bildmaterial von Alexander Frisch)

 

24.10.15: Jugendkunstpreis für HGWT-Schüler
Sebastian Schmidt und sein Bild nach der Preisverleihung in Ludwigsburg (Foto: M. Sochor)
Sebastian Schmidt gewinnt mit opulentem Bild zum zweiten Mal

Der Titel des Bildes, mit dem Sebastian Schmidt die Wettbewerbsjury für den Jugendkunstpreis Baden-Württemberg 2015 überzeugen konnte, deutet das opulente optische Erlebnis bereits an: „Geburt eines Gottes im Moment seiner Ermordung zum Vergnügen des Schöpfers“. Gleich an erster Stelle hängt es nun in der Preisträgerausstellung, welche unter dem Motto „Kostbarkeiten“ auch andere Schülerarbeiten zeigt und noch bis zum 29.November 2015 im Kunstzentrum Karlskaserne in Ludwigsburg besichtigt werden kann.
Jury-Mitglied und Laudatorin Nadine Lindenthal würdigte die Aufsehen erregende Malerei, indem sie eine deutende Beschreibung versuchte: Ein bizarres Panoptikum sei im Bild entfaltet worden. Drei wundersame, golden glänzende Traumwesen umgarnen einen achtarmigen Jüngling, der durchaus die Züge des jungen Künstlers trägt, und greifen nach ihm, saugen an ihm, bedecken seine Scham. Jedem seiner Arme sind weitere Figuren mit gezeichneten, fratzenartigen Gesichtern zugeordnet. Zu Füßen des jungen Mannes erinnern glänzende Geschirrteile und Früchte an barocke Prunkstillleben und die Vanitas-Idee, den Gedanken an die eigene Vergänglichkeit. Und so kann die zentrale Figur in der Öl-Malerei auch gedeutet werden: als ein seine Jugend auf dem Altar der Kunst opfernder, sich damit beständig zerstörender und neu schöpfender, Kunst tuender Mensch.
Sebastian Schmidt aus Höchenschwand-Attlisberg, 17 Jahre alt und im Hochrhein-Gymnasium Waldshut Schüler des Leistungsfaches Bildende Kunst der Klassenstufe 12, beweist mit seiner bildnerischen Leistung überragende künstlerische Fähigkeiten im umfassenden Sinne. Etliche Skizzen, Entwürfe und Farbstudien entstanden, insgesamt ein Jahr lang erarbeitete er das nun preisgekrönte Bild. Er ließ sich durchaus von Werken großer Meister wie Botticelli, Michelangelo oder Caravaggio inspirieren. Aber er kopierte nicht, sondern schuf ein ganz eigenständiges, sich selbst reflektierendes, surrealistisch anmutendes Gemälde.
Über den verliehenen Preis freut sich Sebastian sehr: Er darf in den kommenden Herbstferien nach Rom fliegen, um dort eine Woche lang Kunst zu erleben und zeichnerisch mit dem Skizzenbuch auf Motivsuche zu gehen.

Text: Matthias Sochor, HGWT  

(in gekürzter Fassung erschienen im SÜDKURIER am 24.10.2015)