26.05.17: Erfolge bei Schülerwettbewerben
Freude über Wettbewerbserfolge: (v.l.) Deutschlehrerin und Tutorin Sabine Kurth, OB Philipp Frank, Preisträgerin Clara Lauer, MdL Felix Schreiner (CDU), Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zurhove u. Markus Funck, stellv. SL. (Bild: Matthias Sochor)
Abiturientin untersucht Folgen des demografischen Wandels und Luther-Thesen

Waldshut-Tiengen – „Komm heraus, mach mit!“, so lautete das Motto des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg zur Förderung der politischen Bildung. Diesem Aufruf folgte Clara Lauer vom Hochrhein-Gymnasium Waldshut sehr erfolgreich und erhielt für ihren Beitrag einen zweiten Preis. Als Thema wählte sich die Schülerin aus der Klassenstufe 12 die demografische Entwicklung in Deutschland und deren Folgen für politische Entscheidungen auf allen Ebenen der Gesellschaft. So untersuchte Clara Lauer insbesondere die Rentenpolitik und setzte sie vergleichend sowie durchaus provozierend in Beziehung mit Maßnahmen zur Förderung von Jugendlichen und jungen Familien.
Einige Thesen ihrer Arbeit stellte die Gymnasiastin im Rahmen der Preisverleihung, zu der die Schulleitung des Hochrhein-Gymnasiums eingeladen hatte, zwei Vertretern aus der Landes- und Kommunalpolitik vor: Felix Schreiner (CDU), Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg, sowie Waldshut-Tiengens Oberbürgermeister Philipp Frank waren gekommen und hörten interessiert zu. „Kompliment!“, erklärten beide und beglückwünschten die Schülerin. Wieder einmal werde die Aussage, die heutige Jugend sei an politischen Themen nicht interessiert, eindrucksvoll widerlegt. Schreiner fühlte sich an seinen eigenen Politik-Einstieg zu Schülerzeiten erinnert und OB Philipp Frank erwähnte die Idee des Achter-Rates, in welchem Schüler der Klassenstufe 8 an Politik beratend mitwirken können.
Auch ihre Teilnahme am europäischen Wettbewerb „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ war für Clara Lauer von Erfolg gekrönt. Ihr hierfür eingereichter Text befasste sich aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums mit zwölf ausgewählten Luther-Thesen, die sie auf deren Gültigkeit im heutigen Gesellschaftskontext prüfte. Clara Lauer, die sich im Anschluss an ihr bald bestandenes Abitur ein gesellschaftswissenschaftliches Studium vorstellen kann, darf als Anerkennung für die beste Arbeit zum Thema an einem viertägigen Politikseminar der Friedrich-Ebert-Stiftung in Straßburg teilnehmen.

Text: Matthias Sochor, HGWT

 

20.07.16: Literaturpreis für Schülerin
(v.l.) Jan A. Wohlgemuth (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Preisträgerin Celina Schäuble, Hans-Dieter Bunger (Leiter des Landeswettbewerbs), Foto: Gerhard Thorn
"Und plötzlich tut sich die andere Seite der Welt auf"

Waldshut-Tiengen – Bei der Preisverleihung im Bibliothekssaal des Klosters Ochsenhausen im Landkreis Biberach sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Erfolg gratulierte: „Schreiben ist nicht nur eine elementare Kulturtechnik, sondern kann auch Ausdruck künstlerischen Schaffens sein. Dies belegen die Texte der jungen Autorinnen und Autoren in beeindruckender Weise“.

Landesweit hatten 551 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe am Wettbewerb teilgenommen und Beiträge in verschiedenen Genres eingereicht. Ziel des Wettbewerbs war es, Schüler zu einer intensiven Beschäftigung mit der deutschen Sprache und Literatur anzuregen und sie dazu zu ermutigen, eigene Beobachtungen und Fantasien zu Papier zu bringen. Zur Wahl standen sieben Themen. So konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise mit „Migrationserfahrungen in der deutschen Literatur“ auseinandersetzen, zum Thema „Faszinierendes Leben in Folgen“ untersuchen, wie eine Serie erzählt, oder analysieren „Wie Lehrer sprechen“. Auf besonderes Interesse ist in diesem Jahr das Thema „Und plötzlich tut sich die andere Seite der Welt auf“ gestoßen. Hierzu hat auch Celine Schäuble eine Erzählung geschrieben. In ihrem Text wird der Ich-Erzähler, ein syrischer Junge, aus seiner Heimat und Kindheit gerissen, weil er sich mit seiner Familie auf eine opferreiche Flucht über das Mittelmeer nach Europa begeben muss.   

Eine Jury bewertete die Beiträge nach ihrer inhaltlichen und gestalterischen Qualität. Bewertungskriterien waren Ideenreichtum, Differenziertheit der Themenerschließung und der Reflexion, Angemessenheit und Originalität der Darstellungsform sowie Sprache und Stil.

Als Anerkennung für ihre erfolgreiche Arbeit wurde Celine Schäuble zu einem viertägigen Seminar ins Kloster Ochsenhausen eingeladen. Dort begegnete sie Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Kultur begegnet, die sich beruflich mit Sprache und Literatur beschäftigen.

Text: Matthias Sochor, Hochrhein-Gymnasium (erschienen im SÜDKURIER am 20.07.2016)

 

17.07.16: "Känguru der Mathematik" 2016
(erste Reihe v.l.) Andrey Zagorskiy, Tilman Reichel, Thomas Heiser und Raphael Mutter; (dahinter v.l.) Schulleiter Lothar Senser, Abteilungsleiter Jörg Rudolf, Lehrer Viktor Gerlach, Lukas Sonnenmoser und Julia Ellebrecht

Die beim Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ zu lösenden Aufgaben wollen sich von denen, die man aus dem normalen Mathematik-Unterricht zu kennen glaubt, unterscheiden. Es ging in diesem Jahr zum Beispiel um die Platzsuche im Zirkus, schlau zu wählende Passwörter oder die Einrichtung eines Cafés. Überall im täglichen Leben, so soll hier gezeigt werden, ist mathematisches Denken, ist Strukturieren, ist Logik gefragt und hilft beim Finden kluger Lösungen.

46 Schülerinnen und Schüler des Hochrhein-Gymnasiums machten bei der 2016er Auflage des Wettbewerbs mit, bundesweit waren es über 840000 Schüler. Der ursprünglich aus Australien stammende Känguru-Wettbewerb, welcher deutschlandweit am 17.März 2016 veranstaltet wurde, verlangt von den Teilnehmern, rechnen, kombinieren und schätzen zu können.

Nachdem die in der Humboldt-Universität Berlin zentral ausgewerteten Wettbewerbsergebnisse eingetroffen waren, fand die traditionelle Preisträgerehrung am Hochrhein-Gymnasium statt. Die meisten richtigen Lösungen aufeinander folgender Aufgaben hatte Raphael Mutter aus der Klasse 6 gefunden und bekam dafür das begehrte Känguru-T-Shirt sowie einen im Bundesmaßstab ermittelten zweiten Preis. Weitere hervorragende dritte Preise überreichten Schulleiter Lothar Senser und der den Wettbewerb betreuende Mathematik-Lehrer Viktor Gerlach an Andrey Zagorskiy (Klasse 5), Thomas Heiser (Klasse 6), Lukas Sonnenmoser (Klasse 7), Tilman Reichel (Klasse 8) sowie Julia Ellebrecht (Klasse 10). Für die Preisträger gab es Bücher, Puzzles und kleinere Spiele. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und das Knobelspiel Tantrix.

Text und Bild: Matthias Sochor, Hochrhein-Gymnasium

08.07.16: Mathe für helle Köpfe
(v.l.) Christoph Erdmann, Pasquale Jordan und Adrian Balla, hier mit ihrem Lehrer Jörg Rudolf | Bild: Matthias Sochor

Waldshut-Tiengen – Im Bereich Mathematik und Informatik haben drei Schüler des Hochrhein-Gymnasiums in sehr anspruchsvollen Wettbewerben ihr Können unter Beweis gestellt.
Adrian Balla, Klasse 12, gelang nach dem dritten Preis im Jahr 2015 nun der ganz große Erfolg: der erste Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik. Dazu musste er vier höchst schwierige Aufgaben richtig lösen. Die einfachste Aufgabe lautete: „Gegeben ist die mit 2016 Nullen geschriebene Zahl 101010...0101, in der sich die Ziffern 1 und 0 abwechseln. Beweise, dass diese Zahl keine Primzahl ist.“
Ein Taschenrechner oder auch der Einsatz eines Computers helfen bei solch großen Zahlen nicht weiter. Für diesen Beweis ist deutlich mehr Mathematik-Kenntnis notwendig, als üblicherweise an der Schule gelehrt wird. Aber Mathematik ist eine von Adrians Leidenschaften – zusätzlich zum Laufsport – und so besucht er regelmäßig die Mathematik-Arbeitsgemeinschaft des Hochrhein-Seminars. Auch in Zukunft wird er seine mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, wenn er nach dem Abitur ein Studium der Informatik aufnimmt.
Und auf diesem Feld erzielten auch zwei weitere Schüler Erfolge: Christoph Erdmann und Pasquale Jordan, Klasse 11, haben als Team am Bundeswettbewerb Informatik teilgenommen und mussten dazu zum Beispiel die Futtersuche von Ameisen simulieren – unter Berücksichtigung von Pheromonspuren, die andere Ameisen bei Ihrer Futtersuche hinterlassen und die nach einiger Zeit verdunsten. Hierfür entwickelten Pasquale und Christoph, die noch ein Jahr Zeit bis zum Abitur haben, ein Computerprogramm und konnten dadurch und mit weiteren richtig gelösten Aufgaben den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Informatik gewinnen.
Und auch sie nutzen die Angebote rund um das Hochrhein-Seminar, um ihre Begabung weiter zu entwickeln. Christoph besucht sogar schon als Frühstudent Kurse an der ETH Zürich.
Alle drei haben sich mit ihren Ergebnissen auch für die zweite Runde des jeweiligen Wettbewerbs qualifiziert, der zurzeit noch andauert. Nun gilt es wieder, Daumen zu drücken für die fortgesetzte Wettbewerbsteilnahme.

Text: J. Rudolf / M. Sochor (HGWT), erschienen im SÜDKURIER am 08.07.2016

10.02.16: Kreismeister im Handball
Das Hochrhein-Gymnasium Waldshut wurde Handball-Kreismeister 2016. | Bild: HGWT
Mannschaft des Hochrhein-Gymnasiums erfolgreich

Beim Kreisturnier Jugend trainiert für Olympia erkämpfte sich die Handballmannschaft des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut den ersten Platz in der Wettkampfklasse der Jahrgänge 2003 und jünger. Durch einen gut aufgebauten, bewegungsreichen Angriff gelangen in den ersten beiden Spielen mit 12:10 und 10:6 sichere Siege. Dies schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Im letzten Spiel wurde es trotz anfänglichem Vorsprung noch einmal richtig spannend, als die Gegner den Ausgleich zum 4:4 erzwangen.

Das Team sicherte sich dennoch mit 5:1 Punkten den ersten Tabellenplatz. Damit hat sich das Hochrhein-Gymnasium Waldshut für die nächste Stufe des Wettbewerbs auf Regierungsbezirksebene qualifiziert. Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch die fortgesetzte Sportkooperation mit dem Handballclub Waldshut-Tiengen, der die Handball-AG betreut. Schüler der Klassen fünf bis neun haben hier die Gelegenheit für Handballsport mit Spaß.

(Text- und Bildmaterial von Alexander Frisch)

 

24.10.15: Jugendkunstpreis für HGWT-Schüler
Sebastian Schmidt und sein Bild nach der Preisverleihung in Ludwigsburg (Foto: M. Sochor)
Sebastian Schmidt gewinnt mit opulentem Bild zum zweiten Mal

Der Titel des Bildes, mit dem Sebastian Schmidt die Wettbewerbsjury für den Jugendkunstpreis Baden-Württemberg 2015 überzeugen konnte, deutet das opulente optische Erlebnis bereits an: „Geburt eines Gottes im Moment seiner Ermordung zum Vergnügen des Schöpfers“. Gleich an erster Stelle hängt es nun in der Preisträgerausstellung, welche unter dem Motto „Kostbarkeiten“ auch andere Schülerarbeiten zeigt und noch bis zum 29.November 2015 im Kunstzentrum Karlskaserne in Ludwigsburg besichtigt werden kann.
Jury-Mitglied und Laudatorin Nadine Lindenthal würdigte die Aufsehen erregende Malerei, indem sie eine deutende Beschreibung versuchte: Ein bizarres Panoptikum sei im Bild entfaltet worden. Drei wundersame, golden glänzende Traumwesen umgarnen einen achtarmigen Jüngling, der durchaus die Züge des jungen Künstlers trägt, und greifen nach ihm, saugen an ihm, bedecken seine Scham. Jedem seiner Arme sind weitere Figuren mit gezeichneten, fratzenartigen Gesichtern zugeordnet. Zu Füßen des jungen Mannes erinnern glänzende Geschirrteile und Früchte an barocke Prunkstillleben und die Vanitas-Idee, den Gedanken an die eigene Vergänglichkeit. Und so kann die zentrale Figur in der Öl-Malerei auch gedeutet werden: als ein seine Jugend auf dem Altar der Kunst opfernder, sich damit beständig zerstörender und neu schöpfender, Kunst tuender Mensch.
Sebastian Schmidt aus Höchenschwand-Attlisberg, 17 Jahre alt und im Hochrhein-Gymnasium Waldshut Schüler des Leistungsfaches Bildende Kunst der Klassenstufe 12, beweist mit seiner bildnerischen Leistung überragende künstlerische Fähigkeiten im umfassenden Sinne. Etliche Skizzen, Entwürfe und Farbstudien entstanden, insgesamt ein Jahr lang erarbeitete er das nun preisgekrönte Bild. Er ließ sich durchaus von Werken großer Meister wie Botticelli, Michelangelo oder Caravaggio inspirieren. Aber er kopierte nicht, sondern schuf ein ganz eigenständiges, sich selbst reflektierendes, surrealistisch anmutendes Gemälde.
Über den verliehenen Preis freut sich Sebastian sehr: Er darf in den kommenden Herbstferien nach Rom fliegen, um dort eine Woche lang Kunst zu erleben und zeichnerisch mit dem Skizzenbuch auf Motivsuche zu gehen.

Text: Matthias Sochor, HGWT  

(in gekürzter Fassung erschienen im SÜDKURIER am 24.10.2015)

 

31.07.15: Mathematik-Asse am HGWT

Kurz vor Ende des Schuljahres wurden am Hochrhein-Gymnasium mehrere Schüler für ihre erfolgreiche Teilnahme an Mathematik-Wettbewerben geehrt. Dies schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Die erste Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik schloss Sven Signer mit einem ersten Preis ab. Mit einer Urkunde und Sachpreisen belohnt wurde auch Adrian Balla für einen dritten Preis im selben Wettbewerb. Beide Schüler lernen derzeit in der Klasse elf (Kursstufe), haben den schuleigenen Kurs „Mathematik am Computer“ belegt und sind Teilnehmer an der Mathematik-Arbeitsgemeinschaft des Hochrhein-Seminars, heißt es in der Mitteilung weiter.
Mit dem Wettbewerbserfolg gehört Sven Signer zu den 18 besten Mathematik-Schülern in Baden-Württemberg, Adrian Balla immerhin zu den Top 50. Von dieser Auszeichnung profitiert auch das Hochrhein-Gymnasium, das als erfolgreiche Schule mit einer Extra-Urkunde geehrt wurde.
In der ersten Runde des Bundeswettbewerbs mussten vier Aufgaben innerhalb von drei Monaten bearbeitet werden, die weit über das Abiturniveau hinausgehen – und auch von den Mathematik-Lehrern nur mit viel Zeit und Mühe gelöst werden könnten. Die erste und einfachste Aufgabe lautete: Zwölf Ein-Euro-Münzen werden flach so auf einen Tisch gelegt, dass ihre Mittelpunkte die Ecken eines regelmäßigen Zwölf-Ecks bilden und sich benachbarte Münzen berühren. Zeige, dass sich weitere sieben Ein-Euro-Münzen in das Innere dieses Rings aus Münzen flach auf den Tisch legen lassen. Mit Zeichnen allein war es nicht getan. Die Schwierigkeit der Aufgaben bestand vor allem darin, dass nicht nur das Ergebnis interessiert, sondern ein sauberer mathematischer Beweis erwartet wurde, so dass es keine Zweifel mehr an der Richtigkeit der Lösung gab. Es ging um absolute Gewissheit, also eben das, was den Wert und die Stärke der Mathematik ausmacht. Dabei war auch viel Kreativität gefragt im Finden und Beschreiten möglicher Lösungsansätze.
Der begabte Nachwuchsmathematiker Sven Signer gehörte ebenso zu den drei Preisträgern beim diesjährigen Wettbewerb „Känguru der Mathematik“. Auch die hier zu lösenden Aufgaben wollen sich von denen, die man aus dem normalen Mathematik-Unterricht zu kennen glaubt, unterscheiden. Der ursprünglich aus Australien stammende Känguru-Wettbewerb, der deutschlandweit im März veranstaltet wurde, verlangt von den Teilnehmern rechnen, kombinieren und schätzen zu können.
45 Schüler des Hochrhein-Gymnasiums machten bei der diesjährigen Auflage des Wettbewerbs mit, bundesweit waren es mehr als 850 000 Schüler. Jeweils dritte Preise erhielten Lukas Sonnenmoser (Klasse sechs), Julia Ellebrecht (Klasse neun) und Sven Signer (Klasse elf). Die meisten richtigen Lösungen aufeinander folgender Aufgaben hatte Lukas Sonnenmoser gefunden und bekam dafür außerdem das begehrte Känguru-T-Shirt.
Text: Matthias Sochor, HGWT (erschienen im SÜDKURIER am 31.07.2015)

28.06.15: "Mathematik ohne Grenzen"

Teilnahme an Siegesfeiern

Am diesjährigen internationalen Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" erreichten gleich drei Klassen des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut jeweils Plätze unter den ersten 10 der über 160 teilnehmenden Klassen. Wenden sich andere Mathematikwettbewerbe in der Regel an einzelne Schüler, so ist hier die Mitarbeit der ganzen Klasse gefragt. Teamarbeit und Selbstorganisation der Schüler stehen im Vordergrund. Eine Aufgabe wird auf Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch gestellt. Und so ist es Aufgabe der Schüler, in einer dieser vier Sprachen auch die Lösung zu präsentieren.

Die Klassen 9e und 10CAS waren eingeladen zur regionalen Siegesfeier der französischen Klassen in Sélestat. Davor konnten sie noch die nahegelegene Hochkönigsburg besichtigen.

Die Klasse 10bc durfte zur Siegerfeier nach Bad Krozingen fahren. Höhepunkt in Bad Krozingen war die mathematische Wasserralley im Bad Krozinger Freibad, bei der alle eingeladenen Klassen in Teams noch einmal gegeneinander antraten. In der Gesamtwertung der Stationen, die mathematische Knobelaufgaben, logisches Denkvermögen und allen voran Teamarbeit erforderten, konnte ein Team der Klasse 10bc dann auch noch den dritten Platz belegen. Insgesamt haben alle Fahrten im Zusammenhang mit dem Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ den Teilnehmenden große Freude bereitet.

18.04.15: Erfolge unserer Handball-Teams

Jugend trainiert für Olympia: Handball

Mit zwei Teams waren wir bei Jugend trainiert für Olympia mit dabei und haben uns wacker geschlagen. In der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2000 – 2003) sind wir mit gemischten Gefühlen in das Turnier gestartet. Nach einem ersten „Test“ in dieser Wettkampfklasse im letzten Schuljahr konnten wir nun aber absolut gleichberechtigt aufspielen und auf Kreisebene einen tollen zweiten Platz belegen. Jungs, ihr wart klasse! Möglich gemacht hat das Herr Simsch, der die Mannschaft zum Turnier begleitet hatte – sonst hätte die Turnierteilnahme aus zeitlichen Gründen abgesagt werden müssen. Herrn Simsch herzlichen Dank für seine Hilfe und seinen Einsatz!

In der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2002 und jünger) wurden wir von einem sehr früher Turniertag noch vor Weihnachten überrascht. Mit teils ganz neuen, teils noch leicht angeschlagenen Spielern haben wir uns mit großem Einsatz und etwas Glück für die Zwischenrunde auf RP-Ebene qualifiziert. Das Turnier „Zwischenrunde“ haben wir Dank Unterstützung von Frau Brandl, Spielermutter, und wieder etwas Glück bestanden. Frau Brandl hatte sich bereit erklärt, mit dem Team nach Offenburg zu fahren – hierfür ein herzliches Dankeschön! Das Turnier wurden dann zwar buchstäblich in letzter Sekunde wegen Mannschaftsausfällen abgesagt, wir waren aber für das RP-Finale qualifiziert!

Für das RP-Finale in Neuried-Altenheim hatten wir mit nur zwei Schultagen Vorlauf „die Erlaubnis, einen Bus zu organisieren“ und zwei Teams unterwegs mitzunehmen … Leider mussten dann noch alle älteren Spieler einschließlich Torwart ihre Teilnahme absagen, so dass wir als reine Fünftklässler-Mannschaft zum RP-Finale starteten. Am Turniertag selbst sind wir früh aus den Federn und mehr als eine Stunde vor Schulbeginn mit dem Reisebus gestartet. Nach einer fast dreistündigen Safaritour mit acht Rehen, einem Feldhasen, Jagdfasanen, einem Weißstorch, etwa einem Dutzend Silberreiher und schließlich einem Turmfalken waren wir dann in Neuried angekommen. Wenn wir uns auch nicht für das Landesfinale qualifizieren konnten, haben wir wirklich erstklassig gekämpft und auch mit unserem „Jugendteam“ richtig guten Handball gespielt. Durch soliden Spielaufbau und viel Bewegung im Angriff konnten wir immerhin den fünften Platz und einen Achtungserfolg erzielen. Bezirkssieger wurde ein Offenburger Gymnasium mit Handballprofil – da waren schon sehr hohe Anforderungen gegeben.

Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Klingele, die schulorganisatorisch alle Fäden fest in der Hand hielt und auch den Reisebus für das Finale in Rekordzeit auf die Beine stellte. Auch Herrn Rosebrock als Ansprechpartner herzlichen Dank!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel … Ab jetzt trainieren wir für die nächsten Turniere in 2015/2016. Ob es vor den Sommerferien ein Beachhandball-Turnier gibt, ist noch offen. Alle Schülerinnen und Schüler  - jetzt ab Jahrgang 2001 und jünger – sind jedenfalls herzlich zu unserem Training - fast regelmäßig mittwochs 13:00 – ca. 13:50 Uhr in der Hochrheinhalle -  eingeladen! Wenn Ihr Spaß an schnellem Ballspiel und am Mannschaftssport habt, seid Ihr bei uns genau richtig.

Text und Bild: Alexander Frisch (Handballclub Waldshut-Tiengen, im Rahmen der Kooperation „Schule-Verein“)

08.03.15: Starkes Schach-Team des HGWT

Südbadische Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften

Mit dem Sieg bei den Bezirksmeisterschaften qualifizierte sich das HGWT-Schach-Team um Thanh Tran (7a), Tobias Stein und Tilman Reichel (7c) sowie Peter Steinhauser (6e) für die Südbadischen Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften in Denzlingen. Hier erkämpften sich die Mitglieder der Schulschach AG gegen erfahrene Gegner, die zum Teil bereits langjährige Spielpraxis in Schachvereinen vorweisen konnten, einen sehr starken 4. Platz. Das perfekt organisierte Turnier war eine tolle Erfahrung und forderte die ganze Konzentration der Teilnehmer. Zu groß war anfangs die Aufregung, als die Wettkämpfer die Stadthalle in Denzlingen betraten, die gespickt war mit Spieltischen, Schülern, Betreuern und Kampfrichtern. Und so ging das erste Match mit 0:4 verloren und es bedurfte einiger tröstender Worte und Motivation. Dann kam der Ehrgeiz und Kampfgeist zurück und nach zwei Unentschieden und einem 3:1 Sieg ging es im letzten Spiel sogar noch um den dritten Platz. Leider saßen in der Gegnermannschaft die Jugendmeisterin und Vereinsspieler, so dass es eine 3:1 Niederlage gab und damit „nur“ den 4. Platz. Am liebsten hätten die Schüler gleich nochmal von vorne angefangen, weil die fehlenden Punkte aus der ersten Partie nicht zu kompensieren waren. „Da machen wir aber nächstes Jahr wieder mit“, lautete das Fazit. Und Betreuer Jörg Stein chauffierte die müden, aber letztendlich doch stolzen „Krieger“ wieder sicher nach Hause.n.

Text und Bild: Jörg Stein

24.10.14: Jugendkunstpreis gewonnen

Schüler begeistert Jury

Eigentlich nur zwei Bedingungen mussten die eingereichten bildnerischen Arbeiten erfüllen, um beim Wettbewerb „Jugendkunstpreis Baden-Württemberg“ teilnehmen zu können: zweidimensional abbildend und gestalterisch das Thema „Irritation“ erfassend. Doch um zu den Gewinnern zu gehören, bedurfte es außerdem hoher künstlerischer Meisterschaft und überzeugender Ideen, verbunden mit überdurchschnittlichen handwerklichen Darstellungsfähigkeiten.

Der 17-jährige Schüler Sebastian Schmidt aus Höchenschwand-Attlisberg ist ein Ausnahmetalent und versetzte die Jury in Erstaunen. Sein Bild, das den bemerkenswerten Titel „Dysmorphophobe Mona Lisa im Moment des Schwängerns von zwölf steinernen Aposteln, zu Ehren des Spaghettimonsters“ trägt, irritierte und löste zugleich helle Begeisterung aus.

Zu sehen ist eine ausschließlich von Hand ausgeführte, großformatige surrealistische Zeichnung, in der die längst zur Popart-Ikone aufgestiegene Mona Lisa eine alptraumhafte Begegnung mit diversen anderen Wesen erlebt. Schon seit Jahren interessiert sich Sebastian Schmidt für die Figurenwelt Leonardo da Vincis und lebt in seinen Bildern den Darstellungsmodus des Renaissance-Zeitalters aus.
Aber er kopiert nicht, er überträgt die wirklichkeitsnahe Zeichenkunst der Welt um 1500 in seinen Vorstellungsraum, montiert, verfremdet, sieht und produziert ganz eigene Bilder. Und so erlebte der Schüler des Hochrhein-Gymnasiums den Abend der Preisverleihung im Kunstzentrum Karlskaserne in Ludwigsburg als großen persönlichen Erfolg. Die Juroren schienen allein mit ihm reden zu wollen.

Dabei gab es neben ihm noch 17 weitere Preisträger. Auch Monika Fahrenkamp, die Vorsitzende des Landesverbandes der Kunstschulen, bezog sich während der feierlichen Ehrung direkt auf Sebastian Schmidts Bild, als sie einen Text unter dem Titel „Mona Lisa, mattgold, Vaterland“ vortrug. In der Laudatio wurde Sebastians Zeichnung ein „Meisterwerk“ genannt.

Damit sich Sebastian Schmidt, der am Waldshuter Hochrhein-Gymnasium Bildende Kunst als vierstündiges Leistungsfach belegt hat, über das im Schulalltag Mögliche hinaus künstlerisch weiter entwickeln kann, bekam er als Preis die Teilnahme an einem mehrtägigen Workshop in der Landesakademie für Schulkunst Schloss Rotenfels geschenkt.

Foto: Jugendkunstpreisträger Sebastian Schmidt neben seinem Bild am Abend der Preisverleihung in Ludwigsburg. (Bild: privat)

Text: Matthias Sochor, HGWT  (erschienen im SÜDKURIER am 24.10.2014)

28.06.14: Preisverleihung Känguru der Mathematik
Känguru 2014

Junge Rechentalente punkten

Die Aufgaben beim Wettbewerb Känguru der Mathematik sollen sich von denen, die man aus dem Unterricht kennt, unterscheiden. Es ging in diesem Jahr zum Beispiel um Schaufenster eines Blumenladens, Magnetbuchstaben am Kühlschrank und die gesunde Ernährung von Kaninchen. Überall im täglichen Leben, so soll hier gezeigt werden, ist mathematisches Denken, ist Strukturieren, ist Logik gefragt und hilft beim Finden kluger Lösungen. Dies schreibt das Hochrheingymnasium in einer Pressemitteilung. 70 Schüler des Hochrhein-Gymnasiums machten bei der aktuellen Auflage des Wettbewerbs mit, bundesweit waren es mehr als 880 000 Schüler. Der ursprünglich aus Australien stammende Känguru-Wettbewerb, der deutschlandweit im März veranstaltet wurde, verlangt von den Teilnehmern besondere Kenntnisse im Rechnen, Kombinieren und Schätzen. Nachdem die in der Humboldt-Universität Berlin zentral ausgewerteten Wettbewerbsergebnisse eingetroffen waren, fand die traditionelle Preisträger ehrung am Hochrhein-Gymnasium statt. Die meisten richtigen Lösungen aufeinander folgender Aufgaben hatte Adrian Balla aus der Klasse 10 gefunden und bekam dafür das begehrte Känguru-T-Shirt sowie einen im Bundesmaßstab ermittelten dritten Preis. Weitere dritte Preise überreichten Schulleiter Lothar Senser und die für die Betreuung von Wettbewerben zuständige Lehrerin Simone Römersperger an Sven Lars Signer (Klasse 10), Lukas Sonnenmoser aus der Klassenstufe 5 und Tilman Reichel (Klasse 6). Für die Preisträger gab es Bücher, Puzzles und kleinere Spiele. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und einen Marble-Cube als Knobelspiel.

Foto: Lehrerin Simone Römersperger mit den Preisträgern des Känguru-Wettbewerbs am Waldshuter Hochrhein-Gymnasium: Sven Lars Signer (Villnachern, Schweiz), Lukas Sonnenmoser (Luttingen) und Tilman Reichel (Waldshut) sowie Schulleiter Lothar Senser.

Text und Bild: Matthias Sochor, HGWT

Erschienen im Südkurier am 28. Juni 2014

06.04.14: Sieben Staffeln beim Freiburg-Marathon
Freiburg-Marathon

Erfolgreiche Platzierungen

In diesem Jahr haben sich so viele Schülerinnen und Schüler gemeldet, dass das Hochrhein-Gymnasium Waldshut mit sieben Staffeln am S’cool Run Wettbewerb des Freiburgmarathons teilnehmen konnte. Pro Staffel sind sieben Schülerinnen bzw. Schüler gelaufen. Insgesamt haben sie sich eine Halbmarathonstrecke geteilt und waren gleichzeitig mit den Marathonläufern auf der Strecke. Wir konnten in diesem Jahr auch wieder eine Lehrerstaffel stellen, so dass die Organisation in Freiburg problemlos vonstatten ging. Bei strahlendem Sonnenschein hatten alle Teilnehmer großen Spaß! Wir staunten nicht schlecht, als sich dann bei der Siegerehrung fast alle unsere Staffeln auf Podest-Platzierungen wiederfanden: Die Mädchen- und Jungenstaffel der Klassenstufe 8 landeten beide auf dem ersten Platz. Die Mädchenstaffel der Klassenstufe 7 erreichte den zweiten Platz und die Mädchenstaffel der Klassenstufe 10 sowie die zweite Jungenstaffel der Klassenstufe 8, die durch Siebtklässler aufgefüllt wurde, landeten beide auf dem dritten Platz. Da gemischte Staffeln bei den reinen Jungenstaffeln mitgewertet werden, hatten die Oberstufen- und die Lehrerstaffel leider keine Chance auf eine Podest-Platzierung. Wir sind gespannt, wie viele Schülerinnen und Schüler wir im nächsten Jahr begeistern können, am Schulstaffelwettbewerb des Freiburgmarathons teilzunehmen und freuen uns schon auf den Minimarathon in Tiengen am Freitag, 09.05.2014.

Text und Fotos: Julia Tebbel

12.02.14: Preisverleihung zum Wettbewerb Heureka!
Heureka 2014

Heureka!-Wettbewerb "Mensch und Natur"

Am Freitag, 08.11.2013 fand an unserer Schule zum ersten Mal der Heureka!-Wettbewerb „Mensch und Natur“ statt. Er wird zentral vom INKAS-Berlin angeboten. Eltern und Lehrer aus Berlin hatten diesen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Schüler zu motivieren und den Unterrichtsalltag etwas aufzulockern. Es ist ein Multiple Choice Wettbewerb, der aus drei Abschnitten besteht. Im ersten Abschnitt geht es um das Thema Mensch und Tier, im zweiten Abschnitt um Natur und Umwelt, der dritte Teil behandelt das Thema Technik und Fortschritt. Zu lösen sind 45 Aufgaben in Frageform. Für jede richtig beantwortete Frage erhält man drei Punkte, für jede falsch beantwortete Frage wird ein Punkt abgezogen, eine nicht beantwortete Frage ergibt keinen Punkt. Jeder Teilnehmer bekommt ein Guthaben von 45 Punkten.

Die Siebt- und Achtklässler sollten z. B. das Gebiss eines Haies benennen, entscheiden, was mit einer Kerze passiert, die im Weltall angezündet werden soll oder ein Betriebssystem des Smartphones erkennen. Alle Fragen und ihre jeweilige Antwort sind auf der Website www.inkas-berlin.de einzusehen. Versuchen Sie doch auch einmal Ihr Glück! Beteiligen durften sich alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 2,50€ pro Schüler wurde freundlicherweise von unserem Schul-Förderverein übernommen. 76 Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren beim Wettbewerb in diesem Schuljahr dabei. Und besonders erfreulich ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler gute Ergebnisse erzielen konnten. So hat Matilda Friedrich mit 160 von 180 zu erreichenden Punkten den 5. Platz in der Landeswertung Baden-Württembergs von 189 Teilnehmern in Baden-Württemberg und den 30. Platz von 2497 Teilnehmern in der 8. Klasse bundesweit erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Außerdem konnten schulintern 17 weitere Schülerinnen und Schüler wegen ihrer guten Leistung Preise entgegennehmen. Sie lagen alle über der durchschnittlichen Punktzahl. Als Preise wurden Bücher, Experimentiersets, Zeitschriften und Kartenspiele vergeben. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer ein Kartenspiel. Den Teilnehmern hat der Wettbewerb viel Spaß gemacht. Ich würde mich freuen, wenn sich im nächsten Schuljahr wieder viele Schülerinnen und Schüler für den Heureka!-Wettbewerb interessieren.

Foto: (v.l.) Schulleiter Lothar Senser, Lehrerin Edda Kratzer, Schülerin Matilda Friedrich, Fördervereinsvorsitzender Jörg Stein

Text: Edda Kratzer / Bild: Matthias Sochor

22.02.14: 2. und 3. Platz bei "Jugend forscht" 2014
Jugend forscht 2014

Vier Schüler des Hochrhein-Gymnasiums erfolgreich

Nicht nur die Gewerblichen Schulen waren beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Freiburg erfolgreich: Auch vier Schüler des Hochrhein-Gymnasiums haben zwei Preise nach Hause getragen. Diana Giebels aus Dogern, Jasmin Moser und Nicole Schäuble, beide aus Laufenburg, haben die Jury mit ihrem Projekt „Spot Remover to go“ überzeugt und wurden mit dem zweiten Platz im Fachgebiet Chemie belohnt. Hinter der Erfindung versteckt sich eine Art Fleckenstift, der in jede Handtasche passt. „Auf die Idee sind wir gekommen, weil es oft Situationen gibt, in denen man zum Beispiel kleckert. Und es gibt nichts Schlimmeres, als bei einem Dinner oder bei einer Hochzeit zu sitzen und einen Soßenfleck zu haben“, sagt die 16-jährige Diana Giebels. Das Besondere an dem Stift sei, dass die Schülerinnen ihn auf vielen unterschiedlichen Stoffen mit diversen Flecken getestet haben. „Mit dem Projekt waren wir fast zwei Jahre lang beschäftigt, bis wir letztendlich ein Lösungsmittel entwickelt haben, das möglichst viele Fleckenarten auf den unterschiedlichsten Materialien entfernt“, erklärt Nicole Schäuble.jufo2 2014 groDen Mädchen war es wichtig, dass es sich dabei um ein natürliches Lösungsmittel handelt, das zugleich umweltverträglich ist. Die Jugendlichen saßen nicht nur zahlreiche Freitagnachmittage während der Chemie-Arbeitsgemeinschaft an ihrem Forschungsprojekt, sondern sind auch in den Ferien oft in der Schule zum Tüfteln gewesen. „Unsere Betreuerin Heidemarie Anger war immer für uns da. Sie stand uns nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern hat uns auch immer einen Tee gekocht. Eine bessere Betreuerin hätten wir nicht haben können“, schwärmt Jasmin Moser. Doch beendet ist das Projekt „Spot Remover to go“ noch lange nicht. „Wir wollen es weiter optimieren, zum Beispiel bei der Haltbarkeit und der Verpackung“, sagt die 16-jährige Nicole Schäuble, die nach dem Abitur studieren möchte. „Doch welche Richtung, dass weiß ich noch nicht ganz genau. Vielleicht etwas mit Medien. Aber Chemie begeistert mich auch.“ Diana Giebels und Jasmin Moser wollen zunächst ein soziales Jahr absolvieren und dann Maschinenbau und Naturwissenschaften studieren. Und noch ein Schüler des Hochrhein-Gymnasiums war erfolgreich beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“: Maximilian Pfau aus Albbruck belegte den dritten Platz im Fachbereich Chemie. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, sagt der 18-Jährige. Der Abiturient befasst sich in seiner Arbeit „The madness of chemistry an colors“ mit der Entstehung der Farben mit Blutlaugensalz oder Thiocyanaten. „Bei meiner Arbeit war die Chromatographie meine Grundlage“, erklärt Maximilian Pfau. „Meine Idee war es, zu zeigen, dass hinter allen Farben und Bildern chemische Verbindungen verborgen sind.“ Der 18-Jährige befasst sich auch in seiner Freizeit viel mit Farben, Chemie und Textilien. „Ich habe schon eigene Kleidung entworfen. Dafür habe ich Jacken verändert und sogar eigene Taschen kreiert. Gerade die Jacken habe ich im Internet auch schon verkauft“, freut sich Maximilian Pfau. Weil er sich für Mode interessiert, könnte sich der 18-Jährige auch vorstellen, eine Ausbildung zum Textillaboranten zu beginnen. „Aber zuerst möchte ich auch ein soziales Jahr machen und danach vielleicht sogar auf eine Modedesigner-Schule gehen.“ Sonderpreise Hochrhein-Gymnasium: Einen Sonderpreis im Bereich Biologie in Höhe von 75 Euro hat das Projekt „Welche Auswirkungen hat Multitasking auf den Körper?“ erhalten. Im Bereich Chemie gab es zwei Sonderpreise, ebenfalls in Höhe von 75 Euro, für die Projekte „Badeprodukte passend zur kalten Jahreszeit“ und „Spot Remover to go“. Einen weiteren Sonderpreis gab es für das Projekt „Wasseranalytik, ist Wasser gleich Wasser?“

Bild: Mit einem natürlichen Fleckenentferner haben (von links) Jasmin Moser, Diana Giebels und Nicole Schäuble den zweiten Platz im Fachbereich Chemie beim Regionalwettbewerb Jugend forscht erreicht.

Fotos und Text: SUSANN KLATT-D'SOUZA, SÜDKURIER