29.06.2018

Südkurier: Proben zahlen sich aus

Zehntklässler überzeugen bei Mentorenkonzert

Waldshut-Tiengen: Viel Applaus ernteten die Zehntklässler des Hochrhein-Gymnasiums für das diesjährige Mentorenkonzert im Musiksaal der Schule. Die zahlreichen Zuhörer waren begeistert von den musikalischen Darbietungen der Schüler.
Friedenslieder in einer Fantasiesprache bot der Schulchor der Zehntklässler des Hochrhein-Gymnasiums beim diesjährigen Mentorenkonzert. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Waldshut-Tiengen – Seit Beginn des Schuljahrs haben die Zehntklässler der Musikprofilklassen am Hochrhein-Gymnasium Waldshut für das Mentorenkonzert 2018 geprobt. Sie dirigieren die schuleigene Big Band, das eigens gegründete Orchester und den Schulchor. Den Anfang machte das Klassenorchester, das unter der Leitung von Amelie Stoll eine Gavotte von Johann Sebastian Bach intonierte.
Klassische und modernere Werke
Ein Menuett und Trio A-Dur von Luigi Boccherini aus dem Quintett Nr. 5 in E-Dur wurde dann von Verena Kaiser dirigiert. Den ungarischen Tanz Nr 5 in fis-moll hatte Niklas Rupp mit dem Orchester eingeübt. Songs of Sanctuay aus Adiemus von Karl Jenkin trug dann der Schulchor vor. Alle Lieder standen für Frieden und wurden in einer Phantasiesprache gesungen. Der erste Titel „Adiemus“ wurde von Lena Granacher dirigiert. Die musikalische Leitung für das Stück „Cantus insolitus“ hatte Shuxin Lin übernommen. Das Lied „Amaté adea“ wurde von Vivien Thoma dirigiert, „Kayama“ von Helena Schachner.
„Ich bin noch ganz geflashed von dem Chor. So einen Chor habe ich selten gehört, das war einfach super“, kommentierte der Leiter der Big Band, Stefan Zenth, das Konzert des Schulchors. Aber auch die Big Band selbst konnte sich hören lassen. Nach dem rockigen Titel „Brass Machine“ von Mark Taylor und dirigiert von Marco Bach, folgte „Summertime", eine Ballade von George Gershwin, gesungen von Nola Ouambo und dirigiert von Sophia Baumgartner.
Als Sahnehäubchen gab es dann zum Abschluss noch die Titel „Don't know why“ von Jesse Harris und „Feeling good“ von Anthony Newley und Leslie Bricusse, die von Nola Ouambo gesanglich begleitet wurden. Natan Lauer am Flügelhorn und Trompete und Sophia Baumgartner am Saxophon steuerten mit ihren Soli zusammen mit dem Orchester den instrumentalen Teil bei.
Mit einer fulminanten Blues Brothers Revue verabschiedeten sich die Schüler dann von ihrem Publikum. Die Ausbildung der Mentoren und die Leitung des Klassenorchesters lagen in den Händen von Matthias Lauer. Stefan Zenth hatte die Leitung der Big Band übernommen. Den Chor geleitet hatte Ulrich Tomm, die Chorbegleitung am Klavier hatte Ulrike Ruppaner übernommen.
Text: Susanne Schleinzer-Bilal, schienen im SÜDKURIER am 29.06.2018

Stilecht mit Sonnenbrille trug die Big Band die "Blues Brothers Revue" vor. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

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