Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

sommerfest 2017

Seit Juli 2017 sind wir Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Wir haben uns also dazu verpflichtet, offen gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung Position zu beziehen. Zusammen mit unserem Paten Max Mutzke treten wir ein für ein buntes und friedliches Miteinander an unserer Schule. Um dem Titel „Courage-Schule“ gerecht zu werden, wird es auch in den kommenden Schuljahren Projekte und Workshops zu diesem Thema geben.

Aufruf zum Wettbewerb "Alle Kids sind VIPs"

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern, liebe Freunde des HGWT,
es geht nun in die zweite Phase unseres Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Nachdem wir es nun gemeinsam geschafft haben eine Courage-Schule zu werden, wollen wir auch im neuen Schuljahr einige Projekte zum Thema „Schule ohne Rassismus“ angehen.
In den Sommerferien hat sich für uns als Schule noch eine große Möglichkeit aufgetan. Wir wurden von einer Mitarbeiterin der Bertelsmann-Stiftung eingeladen am Integrationswettbewerb „Alle Kids sind VIPs“ unter dem Motto „Vielfalt ist unsere Stärke“ teilzunehmen. Wer hätte gedacht, dass das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ über unsere Schule hinaus so viel Echo erhält und sogar die Bertelsmann-Stiftung (!) auf uns aufmerksam wird? Natürlich sind wir super stolz und würden gerne durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb noch mehr Aufmerksamkeit erreichen. Dazu sind wir auf eure / Ihre Hilfe angewiesen, denn wir wollen bei der Abstimmung möglichst viele Stimmen erreichen: wir brauchen eure / Ihre Stimmen! Abstimmen könnt ihr/ können Sie über die Homepage des Projektes „Alle Kids sind VIPs“ unter dem Reiter „Projekte“ oder hier. 
Was ist dabei unser Ziel? Die Gewinnerschule bekommt Besuch von einem prominenten Paten des Wettbewerbs. Das sind u.a. Stars wie Gerald Asamoah, Culcha Candela, Bülent Ceylan, FanatiX, Maite Kelly und Rebecca Mir. Zudem gibt es einen professionellen Workshop rund um Themen, wie beispielsweise Projektmanagement, Fundraising oder Networking. Außerdem geht es für die Gewinner des Wettbewerbs nach Berlin zur Preisverleihung und es gibt die Möglichkeit Vertreter für die „Kids-Jury“ der nächsten Runde des Wettbewerbs aufzustellen.
Das hört sich doch echt cool an, oder? Also nichts wie los und voten, voten, voten. Der einzige Haken an der Sache ist, dass wir nur noch sehr wenig Zeit haben. Bis zum 28. September 2017 müssen alle Stimmen abgegeben sein.
Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr / Sie auch euren / Ihren Familien, Freunden und Bekannten von dem Wettbewerb erzählen würdet / würden und diese entsprechend auf dem obigen Link für unsere Schule und das Projekt mit voten – denn jede Stimme hilft uns!
Unserer Schulhomepage werden ständig neue Infos zum Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ veröffentlicht.  
Zu finden sind dort die PowerPoint-Präsentation, die das Projekt „Schule ohne Rassismus“ vorstellt, der Jahrbuchbericht zu dieser Aktion, und weitere interessante Links zum Auftritt unserer Bigband mit Max Mutzke im Juli 2017 am Sommerfest des HGWT und zu Max Mutzke selbst. 
Wir danken euch / Ihnen für eure / Ihre Unterstützung und hoffen auf viele tolle gemeinsame Aktionen, die unseren Schulalltag noch bunter machen. Weitere Ideen dürfen gerne auch an uns oder die Verbindungslehrer Frau Wiedenmann und Herrn Brust geschickt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Raffaela und Ruth Zimmermann (für das „Schule ohne Rassismus“-Team)

Die Titelverleihung - Bilder vom Sommerfest 2017

Am 25.Juli 2017 feierte die Schulgemeinschaft des Hochrhein-Gymnasiums das traditionelle Sommerfest zum Schuljahresabschluss. Hier wurde der Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen. Ein vom SÜDKURIER produziertes Video über das Sommerfest kann hier angesehen werden.

Fotos von Peter Rosa, SÜDKURIER
Chronik des Projekts am HGWT

Wir werden eine Courage-Schule!

November 2016 – Projektvorstellung auf dem SMV-Wochenende in Herrischried

Im November findet das alljährliche SMV-Wochenende statt. Drei Tage lang überlegen sich alle Schülerinnen und Schüler, die sich gerne engagieren wollen, welche Dinge man in unserem Schulalltag verbessern bzw. verändern könnte.Das ist für uns die Chance, den anderen SMV-lern von dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erzählen. Das Feedback ist äußerst positiv und so beschließen wir, dieses Projekt der Schulleitung vorzustellen. Unsere Schulleiterin, Frau Rövekamp-Zurhove, ist sehr aufgeschlossen und so wird bei einer zweiten Runde miteinander beratschlagt, diskutiert und neue Ansätze werden gleich festgehalten. Von Frau Rövekamp-Zurhove bekommen wir das Okay für das Projekt. Nun brauchen wir noch die Unterstützung der restlichen SMV sowie der Lehrerinnen und Lehrer.

März 2017 - Gesamtlehrerkonferenz

Bevor wir mit dem Projekt richtig durchstarten können, steht für heute noch ein ganz wichtiger Termin auf der Agenda: Die Gesamtlehrerkonferenz. Hierfür haben wir unser Konzept noch einmal gründlich unter die Lupe genommen. Einige Punkte wurden überarbeitet, hinzugefügt und wieder gestrichen. Das ganze Kunstwerk haben wir dann schön in eine PowerPoint-Präsentation verpackt und nun liegt es an uns, unsere Lehrer von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu überzeugen.

April 2017 – Umfrage in den Klassen

Nachdem das Projekt nun auch von der GLK abgesegnet wurde, geht es so richtig los mit der Arbeit. Um in das Netzwerk von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen zu werden, müssen sich mindestens 70% der Schulgemeinschaft mit ihrer Unterschrift dazu verpflichten, sich aktiv gegen jede Form von Rassismus einzusetzen. Das heißt für uns nun knapp 1000 Mitschülerinnen und Mitschülern das Projekt vorzustellen. Dazu gehen wir zwei Tage lang mit kleinen SMV-Teams durch alle Klassen, erklären das Projekt und werben für Unterstützung. Die Zustimmungserklärungen bringen wir gleich mit. Zudem sammeln wir gleich auch Vorschläge für mögliche Paten für das Projekt und fragen nach den Herkunftsländern unserer Mitschülerinnen und Mitschüler. Diese Angaben sollen später in das Projekt „Landkarte“ einfließen. Dies soll das erste kleine Projekt unter dem Slogan „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden. Auf einer Weltkarte werden alle Länder markiert, aus denen Schülerinnen und Schüler aus unserer Schulfamilie stammen. Etwas später geht es ans Stimmenzählen: Stolze 84 Prozent der Schulgemeinschaft unterzeichneten die Selbstverpflichtungserklärung.

Mai / Juni – Patensuche

Wie verfasst man eigentlich einen Brief an einen Star? Nachdem uns das World Wide Web an dieser Stelle leider hängen lässt, schreiben wir nun auf gut Glück unsere Patenkandidaten an. Zu unserer großen Freude erhalten wir schon bald eine Antwort vom Management von Max Mutzke. Er würde sich gerne mit uns gemeinsam für dieses Projekt einsetzen.

Juni 2017 - 1. Treffen mit unserm Paten

Im Juni ist es endlich soweit – wir treffen uns das erste Mal persönlich mit Max Mutzke. Zu behaupten, wir seien nicht aufgeregt, wäre eine glatte Lüge – doch schon nach den ersten Sekunden fällt die Anspannung. Max Mutzke ist super locker. Wir stellen ihm das Projekt noch näher vor und sprechen über mögliche gemeinsame Aktionen. Unser Pate bringt sich super ein und begeistert uns alle mit seinem Elan. Eifrig schmieden wir einen groben Plan für die Titelübergabe und Bekanntmachung am Sommerfest. Bald darauf schon startet die heiße Phase. Jede freie Minute wird zum Mailschreiben, Brainstorming, Telefonieren und Organisierung gebraucht.

25.7.2017 – Der Lohn der Mühe

Heute ist endlich der große Tag! Die ersten Proben zusammen mit Max Mutzke verlaufen super und die letzten Programmänderungen für den großen Auftritt werden noch schnell notiert. Am Abend wird den Besuchern das Projekt nochmals kurz vorgestellt. Nach einem Mini-Interview mit unserem Paten bekommen wir für die Schule offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ von Frau Katrin Diedrich vom Informationszentrum 3. Welt in Freiburg überreicht. Des Weiteren erhalten wir ein großes Metallschild, welches unsere Schule nun auch für alle Besucher sichtbar als „Courage-Schule“ ausweist. Ebenfalls enthüllen wir unsere Landkarte. Insgesamt stammen wir Schülerinnen und Schüler aus 44 verschiedenen Nationen – das ist etwa ein Viertel aller Länder weltweit! Den musikalischen Abschluss bildet am Abend unser Pate Max Mutzke zusammen mit unserer Big Band. Gemeinsam performen sie seinen Song „Unsere Nacht“. Ein Lied, welches perfekt passt. Der Songtext ist ein Appell für eine offene und tolerante Gesellschaft:

„Das ist unsere Nacht, ooh
Sie wird von uns gemacht, hmm
Wir feiern unsere Nacht, ooh
Ja mit dir und mit mir
Wird sie bunt gemacht“

(Auszug aus Max Mutzkes Song „Unsere Nacht“)

Autorinnen des Artikels (im Jahrbuch 2017 des HGWT): Ruth und Raffaela Zimmermann

Unser Projektpate Max Mutzke

Weitere Informationen über Max Mutzke, den Paten unseres Projekts "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", sind hier zu finden (Homepage des Künstlers). 

Das Projekt "Schule mit Courage"

Über das Projekt "Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage" informiert eine Präsentation, die hier angesehen und heruntergeladen werden kann.

Zur Homepage des Netzwerkes gelangt man hier. (www.schule-ohne-rassismus.org) 

Verpflichtungserklärung (Formular)

Wer sich dafür einsetzen möchte, dass es zu einer zentralen Aufgabe unserer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierung, insbesondere Rassismus, zu überwinden, kann jederzeit die Verpflichtungserklärung hier ansehen, herunterladen, ausdrucken und unterschreiben.

Die Unterzeichner verpflichten sich, wenn an unserer Schule Gewalt oder diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, sich dagegen zu wenden und dafür einzusetzen, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten. Außerdem geht es darum, dass an unserer Schule einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Wer die Erklärung ausgefüllt hat, kann sie gerne bei den Verbindungslehrern oder im Sekretariat des Hochrhein-Gymnasiums abgeben.